Mittwoch, 26. Juni 2013

Vielen Dank, Herr Professorin

Die spinnen, die Weiber. Ernsthaft, das muss ich selbst als Frau sagen. War ich anfänglich noch der Meinung "sollen die Femen doch ihre Titten für ihre Überzeugungen in der Öffentlichkeit zeigen wo sie möchten", kann ich mittlerweile nur noch den Kopf schütteln. Was hat deren Geheule denn bitte noch mit Gleichberechtigung zu tun?

Quelle: uni-leipzig.de
Aber Femen beiseite: Die Uni Leipzig setzt dem Ganzen nämlich die Krone auf, indem sie das Gleichberechtigungs-Gehampel ernst nimmt. Herr Professorin heißt es da jetzt. Männliche Professoren werden jetzt mit der weiblichen Anrede angesprochen. Und das gefällt nicht nur den Professoren nicht, sondern auch Professorinnen und Studentinnen halten diese Maßnahme für lächerlich. Und mal ernsthaft darüber nachgedacht: Was soll das bringen? Wenn selbst die Frauen so etwas für dämlich halten, wem ist dann damit geholfen?
Ich habe es ja schon einmal breitgetreten: Frauen die Gleichstellung wollen, wollen im Normalfall gar nicht diese. Sie wollen schlichtweg eine Übervorteilung.

Gut, nehmen wir das billige Gewäsch von einer Frauenquote. Sehr emanzipiert, die Damen, doch der Witz an der Sache ist: Frauen mit Rückgrat, mit Sinn für Gerechtigkeit, - also die normale Frau sage ich jetzt mal, - will das überhaupt nicht! Repräsentative Umfragen haben das ganz klar ergeben. Wer also reißt unser Geschlecht so in die Scheiße?

Na, wie üblich die gefrusteten Frauen. Die, die es nie auf die Reihe bekamen, aus freien Stücken ihre Ellenbogen einzusetzten und sich in der harten Arbeitswelt durchzubeißen, so wie es andere Frauen und Männer auch getan haben. Frauen, die sich nicht hochschlafen wollen, aber auch sonst nicht die hellste Leuchte auf dem Tannenbaum sind. Gleichberechtigung als sinnbildliche Kastration der Männer - das Werkzeug der hässlichen und prüden Frau... lang lebe die Emanzipation...!

Das ist ein demonstrationsgrund! Quelle: handelsblatt.com
Was ich daran so schlimm finde: Da wird sich mit so Lächerlichkeiten wie Anreden und Formulierungen aufgehalten. Heißt es Bürgerinnensteig oder Ampelfräulein?
Bin ich die Einzige, die findet, dass wir uns damit auch international total zum Affen machen? Während auf der anderen Seite immernoch Gehaltsunterschiede von durchschnittlich 22 Prozent zwischen Männern und Frauen keine Seltenheit sind. Zeigt dafür jemand seine Titten? Nein! Und wieso nicht? Weil sich die halbnackten Irren lieber dafür einsetzten, das älteste Gewerbe der Welt abzuschaffen...


Man mag von Prostitution halten, was man möchte. Fakt ist aber, das Bordell gehörte seit Anbeginn der Zeit schon ins Dorf und ich will gar nicht wissen, was los ist, wenn es keine Bordelle mehr gibt. Ein radikaler Anstieg der Sexualdelikte ist eine logische Schlussfolgerung aus der Abschaffung der Prostitution - wer das anders sieht, hat meiner Meinung nach nicht mehr alle Latten am Zaun. Hinzu kommt, dass das Sexgewerbe nicht aus verschleppten Nahost-Mädchen besteht, die heroinabhängig gemacht und dann auf den Strich geschickt werden. Nun gut, es gibt solche und das ist ein schrecklicher Missstand, ist aber nicht die Regel!
Genug Frauen sind Huren, weil sie es so wollen. Es ist ein Job. Mehr nicht. Genauso wie Leihmütter verkaufen Huren ihren Körper für Geld um eine gewisse Dienstleistung zu erbringen. Wenn sie das möchten, ist das doch ihre Sache oder was? Nein, halbnackten Demonstrantinnen aus der Ukraine setzten Prostitution stattdessen mit dem Holocaust gleich und demonstrieren gegen Leihmutterschaften. Und noch einmal: Lang lebe die Emanzipation....

Ohne Worte... Quelle: Die Welt
Ich könnte mich an dieser Stelle noch in Romanlänge über diese Dämlichkeiten aufregen, lasse es
aber bleiben und wende mich stattdessen an jene, die sich das alles mit eingezogenem Schwanz gefallen lassen: unsere Männer.
Spätestens mit der Einführung des Herr Professorin solltet ihr blankziehen und selbst demonstrieren. Gegen die Kastration eurer Würde beispielsweise. Vielleicht lasst ihr euch aber auch zu dem einen oder anderen Mitleidsfick herab, damit die gefrusteten Weiber erkennen, dass sie eigentlich nur haben wollen, was andere Frauen sich längst erarbeitet haben: einen Job, einen Mann, Selbstverwirklichung oder was auch immer diese Frauen in der Gleichstellungzu finden glauben... Aber lasst euch doch diese Scheiße nicht gefallen.

Zum Schluss sei noch gesagt: Mädelz, den Emanzipationskrieg haben Generationen vor uns gekämpft und gewonnen. Unsere Stimme zählt gesellschaftlich und politisch genauso wie die der Männer, unser Staatsoberhaupt ist eine Frau, wir haben sogar unsere eigenen Parkdecks und Beauftragte in Gemeinden und Gremien. Wir werden so sehr berücksichtigt, dass es fast schon peinlich ist, da sollten wir dankbar und zufrieden sein mit dem, was wir, beziehungsweise die Generationen vor uns, erreicht haben.

Kommentare:

  1. Das ist schon ein dolles Thema :) in der Arbeitswelt wird gefordert, das es gesittet zu gehen muss. Der Lohn soll stimmen. Frauen sollen nicht als Sex-Objekt abgestempelt werden. Doch all diese Punkte sind ein Witz, wenn man bedenkt, das sich der Großteil der jungen Frauen oftmals wie die Damen aus dem Rotlicht Gewerbe kleiden und mit eben diesen Reizen (Sex-Objekt-mäßig) spielen um attraktiv zu wirken. In der Arbeitswelt genügt die Hand des Arbeitskollegen oder Vorgesetzten auf der Schulter, um als sexuelle Belästigung zu gelten. Als Mann gibt es meines Wissens nach solche Dinge nicht, oder sie werden oftmals überhört (unmännlich wäre zu sagen, man wurde sexuell belästigt). Ebenso gibt es im Recht für Väter, verglichen damit was angebracht wäre, absolut schlechte Gesetze. Die Liste ist noch weitaus länger und zeigt, das die Emanzen durchaus Gesetzlich geschützt und somit stets im Vorteil in vielen Punkten sind. (Nicht alle Damen sind solche Gesichtswürste und nicht das ein Missverständnis aufkommt : Ich bin froh das es Rechte für Frauen, sowie Männer gibt, aber irgendwo ist dann auch mal Schluss!)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, solche Medaillen haben immer zwei Seiten, Finde deinen Standpunkt richtig und du zeigst noch einen anderen auf: Den zwischen Vätern und Müttern. Und du hast recht. Derzeit wird ja darüber beraten, inwiefern Väter besser gesetzlich geschützt werden können, denn Mutter sein heißt ja auch nicht gleich im Recht zu sein...

      Löschen
  2. Liebe Roxxane,
    du sprichst mir aus der Seele! Ich finde dieses Gehampel auch ziemlich lächerlich. Überall dort, wo diese Debatten um gendergerechte Sprache und co. geführt werden, sind die "Problematiken dahinter" ja längst verstanden worden.
    An anderen Stellen, an denen die Gleichstellung noch nicht so ganz weit fortgeschritten ist (Stichwort vllt. Bundeswehr)wird hingegen nichts gemacht, außer darauf hingewiesen im Schriftverkehr schön zu gendern - und (fast) keiner checkt, wieso das jetzt gemacht werden soll...

    Kann es sein, dass "uns" auch einfach ein Identifikationsproblem unterstellt wird? Wenn allgemein von einem "Studenten" die Rede ist, dann fühle ich mich eigentlich auch angesprochen. Dafür muss man nicht extra die "Studierenden"-Kiste aufmachen.
    ....oh ja, diese Sprachwirrungen können mich noch ganz schön auf die Palme bringen.... aber das soll hier als bekräftigender(!!!)Kommentar zu deinem Post ersteinmal reichen ;)

    AntwortenLöschen