Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich es zum Thema machen soll, aber vielleicht kennt ihr das ja auch? Es gibt Dinge, die man loswerden muss, bevor man weiter machen kann. Manchmal. Längst nicht alles davon gehört ins Internet... Ich versuche es dennoch...
Unsere Gesellschaft, die Medien, alles spricht das ganze Leben davon, einen Seelenverwandten zu finden, mit dem man den Rest seines Lebens verbringt. Und selbst Menschen, die diese These für Blödsinn halten - vor einigen Jahren gehörte ich noch an die Front dieser Fraktion - werden eines besseren belehrt, wenn sie ihn dann finden.
Ich habe meinen Seelenverwandten gefunden. Ganz unverhofft und ohne danach zu suchen, trat er vor einigen Jahren in mein Leben.
Ich glaube nicht, dass man sein Soulmate auf die herkömmliche Art lieben muss. Ich denke viel mehr, dass dieser Jemand auch ein Freund sein kann oder eine Freundin. Jemand, den man liebt, ohne mit ihm zu schlafen oder einen Wohnraum mit ihm zu teilen. Bei mir traf das nicht zu, denn ich habe beides getan.
Heiraten oder Kinder kamen für mich nie in Frage. Meine Freiheit war mir immer wichtiger. Die Idee, gehen zu können, wann immer und wohin ich auch will, hatte für mich generell oberste Priorität.
Doch mein Soulmate gab mir diese Freiheit, obwohl er mich gleichzeitig band. Und das ist es wohl, was ihn ausmacht, den Seelenverwandten: Bedingungslose Hingabe, auch wenn das bedeutet loszulassen.
Heirat und Kinder waren plötzlich Möglichkeiten. Aus Möglichkeiten wurden Pläne, auch wenn man nie Nägel mit Köpfen gemacht hat. Die Idee am Ende alt und runzlig den Menschen an seiner Seite zu haben, der einen vollkommen ergänzt, war eine Vorstellung, die eine wohlige Glückseligkeit in meiner Brust säte.
Und das ist sie immer noch.
Und dennoch ist das Band zwischen mir und meinem Seelenverwandten fast gerissen.
Als freiheitsliebender Mensch dachte ich, dass es einfacher sein würde, zurück ins eigene Leben zu finden. Zurück in mein Leben ohne Soulmate. Doch wie könnte ich, fehlt nun eben für immer ein Stück?
Das ist der Moment, in dem ich noch vor einigen Jahren gesagt hätte: "Könnte ich nur vergessen"
Heute bin ich froh es nicht zu können. Man schätzt erst wert, was man verloren, ist ein Spruch, der passen könnte. Doch das würde von mangelnder Wertschätzung unser Nächsten zeugen..
What the Hell will ich damit eigentlich sagen?
Es bedeutet, dass ich mir nicht hätte träumen lassen, dass es jemanden in meinem Leben geben könnte, bei dem die Freude, ihn in meinem Leben zu haben, die Trauer seines Verlusts übertrifft.
Im Moment, tut es noch unheimlich weh in seiner Nähe zu sein. Und dann ist es doch viel schmerzhafter ihn wieder gehen zu lassen, wenn das Bier leer, Die Kippe geraucht oder der Karton gepackt ist.
Und noch während ich mein Leben ohne Soulmate neu plane, denke ich ans gemeinsames alt und runzlig sein.
Das Band zwischen meinem Seelenverwandten und mir ist fast gerissen.
Aber eben nur fast...
To be continued... maybe..
Allerlei Böses und Besinnliches, rund um Redefreiheit und andere Raritäten. Erfreut Euch an krankhaften Kuriositäten und psychiotischen Phantasien. Everybody's welcome!
Mittwoch, 14. November 2012
Montag, 5. November 2012
Fifty Shades Of Gähn
Wie schon erwähnt: Ich lese wieder viel in letzter Zeit. Da traf es sich ganz gut, dass meine Lieblings-Azubine mir anbot, Shades of Grey mitzubringen.
Ich hatte so viel von dem Buch gehört, von den miesen Kritiken und den millionenstarken Fangemeinden, da musste ich zuschlagen. Außerdem geht es um Sex, um harten Sex - meine Neugier war also von vornherein geweckt.
Ich las also den ersten Teil, Shades of Grey - Dunkles Verlangen, in einer Nach ratzekahl weg. Ja, ich habe es verschlungen! Aber nicht etwa, weil es sich um einen tollen Roman handelt, sondern - um es mit den meiner Meinung nach schnell ermüdenenden, angeblich humoristischen Worten der Autorin zu sagen - Meine innere Göttin gähnt vor sich hin und mein Unterbewusstsein schielt genervt über die Brille und fragt "Kommt da jetzt noch was?".
Nachdem ich das Buch durch hatte, zeigte sich mir die Tatsache, dass es sich um eine Trilogie handelt. Okay, dachte ich mir, vielleicht kommt da ja wirklich noch was? Ich las genauso schnell die Fortsetzung Gefährliche Liebe und letzte Nacht schließlich 50 Shades Freed - auf englisch, weil ich glücklicherweise nicht so blöd war und auch noch Geld für den literarischen Stuhlgang zu bezahlen. Bei Interesse findet ihr alle drei Bände locker flockig im Internet und ich rate euch: Nehmt die paar Stunden Augenkrebs in Kauf und lest das Ganze am Rechner, wenn es denn unbedingt sein muss. Für das gesparte Geld könnt ihr beispielsweise bei Orion oder der funfactory einkaufen, und wirklich guten Sex erleben...
Hier also mein Resumée: Die 50 Shades of Grey-Trilogie ist definitiv zu Recht als Hausfrauenporno bezeichnet worden. Zum einen ist die Schreibe der Autorin, E L James, schlechter als meine eigene mit 13 Jahren. Ständige Wortwiederholungen und ein wirklich geringer Wortschatz - wahrscheinlich baut das aufeinander auf - raubten mir schnell den letzten Nerv und sobald ich merkte, dass sie wieder eine ihrer beliebten Floskeln verwendet, übersprang ich schnell mal vier oder fünf Zeilen.
Tja, und der Sex... Ich will ja nicht aus dem Nähkästchen plaudern, aber lest es, und ihr werdet mir zustimmen, dass jeder normale Mensch mit einem intakten Sexualleben bis Seite 300 nichts erfährt, was er selbst nicht schon erlebt hat. Für offene Menschen mit einer gewissen sexuellen Neugier wird sich hier garnichts Neues zeigen - in keinem der drei Teile. Und ich muss sagen, das ist wohl das Entäuschendste von allem. Schlechte Schreibe, eine nervige Protagonistin und eine lauwarme Story - okay. Aber dann sollen sie es doch bitte wenigstens ordentlich miteinander treiben!
Man kann die Liebe zu ihren Charakteren gut rauslesen, die E L James liebevoll aus Twilight kopiert hat - den soweit ich weiß, begann die Geschichte um Ana Steele und Christian Grey als Fanfiction zu Twilight.
Und die Protagonistin, Ana Steel,.. nun, was soll ich sagen? Sie nervt! Mit ihrem ständigen hin und her; will ich ihn oder will ich ihn nicht, find ich es geil, wenn er mir den Arsch versohlt oder nicht?... das ist wirklich ermüdend! Die Nebenrollen sind seicht und erzählen teilweise Geschichten, die sich dann wieder im Nichts verlieren. Christian Grey in all seinen Facetten, - eben der Namensgeber der Trilogie - ist das einzig Interessante an den Büchern. Dort wird ein attraktiver und sinnlicher Charakter dargestellt, der mich auch gerne mal in seinem Spielzimmer übers Knie legen darf. Und dann kommt diese Tussie und kastriert ihn.... wirklich enttäuschend.
Achtung! Spoiler! Der Verlauf der Geschichte bringt alles mit, was man jeden Abend bei Gute Zeiten, Schlechte Zeiten sehen kann - falls das noch läuft?
Anzügliche Freunde und Chefs, die alle das Mauerblümchen vögeln wollen, ehemalige Subs (Submissive) von Grey, die durchdrehen und die neue Freundin bedrohen, Entführungen, Hochzeiten, Schwangerschaften und ein rosa stinkendes Plüsch-Happy End mit einer tollen neuen Villa und zwei gesunden Blagen... also abgedroschener und langweiliger geht es nun wirklich nicht. Und hinzu kommt, dass Ana Steele eine mädchenhafte kleine Pussy ist, die nichts aushält und sich deshalb der BDSM-Teil des Buches tatsächlich auf ein Minimum beschränkt.
Hinzufügen möchte ich außerdem, dass die Bücher ein unterschwelliges Statement vermitteln, das zwar durch die kundige Aussage eines Therapeuten im Buch widerlegt wird, dennoch immer wieder eine Rolle spielt.
Den Eindruck zu vermitteln, jemand würde auf harten Sex oder BDSM stehen, weil er eine schwere Kindheit hatte, geschlagen oder missbraucht wurde, finde ich überaus unpassend und lächerlich...
Fazit: 50 Shades of Grey ist eine leicht erotisch anspielende Liebesgeschichte ohne tiefen Sinn. Der Sex ist nicht annähernd ausreichend, den Leser zur Masturbation zu bewegen oder seinen Partner in Schlafzimmer zu sperren... oder ans Andreaskreuz zu ketten - jeder wie er's mag. Die Romane haben den Charme eines Teenagers, der heimlich erotische Geschichten schreibt und diese beim Ausmisten fünf Jahre später, reumütig ansieht und in den Müll schmeißt. Ich empfehle außerdem die Bücher auf englisch zu lesen.
Oh, ein gutes Haar will ich dann doch an den Büchern lassen: Am Ende des dritten Buches gibt es dann doch noch ein paar interessante Texte: Greys Erinnerung an sein erstes Weihnachten mit der neuen Adoptivfamilie und die ersten beiden Begegnungen mit Ana Steel - das Interview und die Begegnung im Baumarkt - werden aus seiner Sicht dargestellt. Hätte E L James alle drei Bücher aus Sicht des Dom geschrieben, hätte ich 50 Shades of Grey mit Sicherheit nicht so sehr in der Luft zerrissen, wie ich es soeben mit diesem Blog getan habe,
Ich hatte so viel von dem Buch gehört, von den miesen Kritiken und den millionenstarken Fangemeinden, da musste ich zuschlagen. Außerdem geht es um Sex, um harten Sex - meine Neugier war also von vornherein geweckt.
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| Jah... total hard... |
Nachdem ich das Buch durch hatte, zeigte sich mir die Tatsache, dass es sich um eine Trilogie handelt. Okay, dachte ich mir, vielleicht kommt da ja wirklich noch was? Ich las genauso schnell die Fortsetzung Gefährliche Liebe und letzte Nacht schließlich 50 Shades Freed - auf englisch, weil ich glücklicherweise nicht so blöd war und auch noch Geld für den literarischen Stuhlgang zu bezahlen. Bei Interesse findet ihr alle drei Bände locker flockig im Internet und ich rate euch: Nehmt die paar Stunden Augenkrebs in Kauf und lest das Ganze am Rechner, wenn es denn unbedingt sein muss. Für das gesparte Geld könnt ihr beispielsweise bei Orion oder der funfactory einkaufen, und wirklich guten Sex erleben...
Hier also mein Resumée: Die 50 Shades of Grey-Trilogie ist definitiv zu Recht als Hausfrauenporno bezeichnet worden. Zum einen ist die Schreibe der Autorin, E L James, schlechter als meine eigene mit 13 Jahren. Ständige Wortwiederholungen und ein wirklich geringer Wortschatz - wahrscheinlich baut das aufeinander auf - raubten mir schnell den letzten Nerv und sobald ich merkte, dass sie wieder eine ihrer beliebten Floskeln verwendet, übersprang ich schnell mal vier oder fünf Zeilen.
Tja, und der Sex... Ich will ja nicht aus dem Nähkästchen plaudern, aber lest es, und ihr werdet mir zustimmen, dass jeder normale Mensch mit einem intakten Sexualleben bis Seite 300 nichts erfährt, was er selbst nicht schon erlebt hat. Für offene Menschen mit einer gewissen sexuellen Neugier wird sich hier garnichts Neues zeigen - in keinem der drei Teile. Und ich muss sagen, das ist wohl das Entäuschendste von allem. Schlechte Schreibe, eine nervige Protagonistin und eine lauwarme Story - okay. Aber dann sollen sie es doch bitte wenigstens ordentlich miteinander treiben!
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| "Pornoqueen" E L James |
Und die Protagonistin, Ana Steel,.. nun, was soll ich sagen? Sie nervt! Mit ihrem ständigen hin und her; will ich ihn oder will ich ihn nicht, find ich es geil, wenn er mir den Arsch versohlt oder nicht?... das ist wirklich ermüdend! Die Nebenrollen sind seicht und erzählen teilweise Geschichten, die sich dann wieder im Nichts verlieren. Christian Grey in all seinen Facetten, - eben der Namensgeber der Trilogie - ist das einzig Interessante an den Büchern. Dort wird ein attraktiver und sinnlicher Charakter dargestellt, der mich auch gerne mal in seinem Spielzimmer übers Knie legen darf. Und dann kommt diese Tussie und kastriert ihn.... wirklich enttäuschend.
Achtung! Spoiler! Der Verlauf der Geschichte bringt alles mit, was man jeden Abend bei Gute Zeiten, Schlechte Zeiten sehen kann - falls das noch läuft?
Anzügliche Freunde und Chefs, die alle das Mauerblümchen vögeln wollen, ehemalige Subs (Submissive) von Grey, die durchdrehen und die neue Freundin bedrohen, Entführungen, Hochzeiten, Schwangerschaften und ein rosa stinkendes Plüsch-Happy End mit einer tollen neuen Villa und zwei gesunden Blagen... also abgedroschener und langweiliger geht es nun wirklich nicht. Und hinzu kommt, dass Ana Steele eine mädchenhafte kleine Pussy ist, die nichts aushält und sich deshalb der BDSM-Teil des Buches tatsächlich auf ein Minimum beschränkt.
Hinzufügen möchte ich außerdem, dass die Bücher ein unterschwelliges Statement vermitteln, das zwar durch die kundige Aussage eines Therapeuten im Buch widerlegt wird, dennoch immer wieder eine Rolle spielt.
Den Eindruck zu vermitteln, jemand würde auf harten Sex oder BDSM stehen, weil er eine schwere Kindheit hatte, geschlagen oder missbraucht wurde, finde ich überaus unpassend und lächerlich...
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| Für sowas muss man weder Dom noch Sub sein.. |
Oh, ein gutes Haar will ich dann doch an den Büchern lassen: Am Ende des dritten Buches gibt es dann doch noch ein paar interessante Texte: Greys Erinnerung an sein erstes Weihnachten mit der neuen Adoptivfamilie und die ersten beiden Begegnungen mit Ana Steel - das Interview und die Begegnung im Baumarkt - werden aus seiner Sicht dargestellt. Hätte E L James alle drei Bücher aus Sicht des Dom geschrieben, hätte ich 50 Shades of Grey mit Sicherheit nicht so sehr in der Luft zerrissen, wie ich es soeben mit diesem Blog getan habe,
Donnerstag, 1. November 2012
The Dark Tower: Jede Menge Wind
Jajaaa, ich weiß, lange nix gehört. Aber ich lese so viel in letzter Zeit und wenn ich einmal anfange fällt es schwer aufzuhören. Außerdem kann man ja nicht immer nur Output geben...
Selten habe ich mich so auf ein Buch gefreut und war dennoch so wenig aufgeregt, wie bei "Wind" (Orig.: The wind through the keyhole) von Stephen King. Ich stand Band 4.5 aus dem Epos "Der dunkle Turm" mit gemischten Gefühlen gegenüber, weil ich wusste, dass ich nichts ausschlaggebendes mehr von Roland und seinem Ka-Tet erfahren würde. Die Reise zum Turm ging ja bereits so gut zu Ende, wie es nur möglich war.
Laut eigener Aussage schrieb King das Buch, weil er das Gefühl hatte, zwischen Band vier und fünf würde etwas fehlen. "Glas", in dem das Ka-Tet die Stadt Lud hinter sich lässt und mehr über Roland und seine Geschichte erfährt, endet, als der Revolvermann, Jake, Eddie, Susannah und Oy den gläsernen Palast hinter sich lassen. In "Wolfsmond" gelangt das Gefolge des Turms nach Calla Bryn Sturgis, wo ihre Dienste in Anspruch genommen werden.
Zwischen diesen Ereignissen spielt "Wind". Und ich muss sagen: Meine Erwartungen wurden erfüllt. Eben weil ich keine allzu Hohen hatte.
Roland, der letzte Revolvermann von Mittwelt, der ehemalige Junky Eddie aus dem New York der 1960er Jahre, die in Remission shizophrene, schwarze Susannah, die im Rollstuhl sitzt und aus dem New York der 50er stammt, sowie der zwölfjährige Jake aus New York im Jahre 1977, der bereits in zwei Welten gestorben ist, realisieren, dass ihr vierbeiniger Freund Oy, ein sehr intelligentes Tierchen mit lingualen Talenten, sich nur deshalb so merkwürdig verhält, weil er einen Stoßwind wittert.
Vor diesem wirklich üblen meteorologischen Ereignis verschandelt sich das Ka-Tet in einem Schuppen und harrt zwei Tage dort aus, um das Unwetter vorbei ziehen zu lassen.Währenddessen erzählt Roland eine Geschichte, die wiederum eine weitere Geschichte enthält. Roland beginnt zu erzählen und gemeinsam mit Rolands Gefährten beginne auch ich zu lauschen....
Wir erfahren, wie es nach dem Tod seiner Mutter mit Roland weiter geht. Nach den Strapazen in Mejis, schickt sein Vater ihn mit Jamie DeCurry nach Debaria, wo ein fürchterliches Monster bereits reichlich geschlachtet hat.
Währen das ungleiche Paar, Roland und Jamie, versuchen den seltsamen Fall aufzuklären, macht unser Protagonist Bekanntschaft mit einem Jungen, der nicht viel jünger ist als er, und der durch das Monster seinen Vater verloren hat. Weil die beiden einen längeren Zeitraum auf engste Raum zusammen sind und der Junge verängstigt ist, erzählt Roland ihm seine Lieblingsgeschichte...
Diese handelt wiederum von Young Tim, der seinen Mut und seine Liebe zur Familie unter Beweis stellen muss, um ein unglaubliches Abenteuer zu erleben.
Nun, ich will ja nicht zu viel verraten für all jene, die "Wind" noch vor sich haben, deshalb kann ich auch nicht viel mehr davon erzählen. Alles liest sich ein wenig märchenhaft. Dieses Buch lebt meiner Meinung nach von phantastischen Erinnerungen und Fabeln, die bezaubernd, spannend und rührend sind. Inhaltlich ist es aber eher fade. Leider. Aber das liegt eben auch daran, dass die Reise zum Turm bereits beendet wurde.
Für Fans des Epos ist "Wind" auf jeden Fall ein Muss. Es lädt ein in nostalgische Erinnerungen einzutauchen, die von der Zeit zeugen, als man noch selbst auf dem Pfad des Balkens wanderte und der Turm das einzige Ziel vor Augen war. Wir treffen alte Bekannte und lernen neue, fabelhaft räudige Charaktere kennen.
Abschließend möchte ich noch ganz klugscheißerisch anmerken: Ich denke, wenn Roland die Informationen aus "Wind" auch in den darauf folgenden Bänden vor Augen gehabt hätte, hätte er einige Entscheidungen anders getroffen - besonders in Bezug auf Walter, vielleicht sogar wenn es darum geht, einige letzte Türen zu öffnen...
Nun, in jedem Falle wünsche ich euch viel Spaß beim lesen. Es lohnt sich nicht das Extrageld für eine gebundene Ausgabe zu zahlen; das Taschenbuch reicht locker aus. Aber ins Regal gehört "Wind" - ganz klar - zusammen mit den anderen sieben Teilen.
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| http://tinyurl.com/c2ehauo |
Selten habe ich mich so auf ein Buch gefreut und war dennoch so wenig aufgeregt, wie bei "Wind" (Orig.: The wind through the keyhole) von Stephen King. Ich stand Band 4.5 aus dem Epos "Der dunkle Turm" mit gemischten Gefühlen gegenüber, weil ich wusste, dass ich nichts ausschlaggebendes mehr von Roland und seinem Ka-Tet erfahren würde. Die Reise zum Turm ging ja bereits so gut zu Ende, wie es nur möglich war.
Laut eigener Aussage schrieb King das Buch, weil er das Gefühl hatte, zwischen Band vier und fünf würde etwas fehlen. "Glas", in dem das Ka-Tet die Stadt Lud hinter sich lässt und mehr über Roland und seine Geschichte erfährt, endet, als der Revolvermann, Jake, Eddie, Susannah und Oy den gläsernen Palast hinter sich lassen. In "Wolfsmond" gelangt das Gefolge des Turms nach Calla Bryn Sturgis, wo ihre Dienste in Anspruch genommen werden.
Zwischen diesen Ereignissen spielt "Wind". Und ich muss sagen: Meine Erwartungen wurden erfüllt. Eben weil ich keine allzu Hohen hatte.
Roland, der letzte Revolvermann von Mittwelt, der ehemalige Junky Eddie aus dem New York der 1960er Jahre, die in Remission shizophrene, schwarze Susannah, die im Rollstuhl sitzt und aus dem New York der 50er stammt, sowie der zwölfjährige Jake aus New York im Jahre 1977, der bereits in zwei Welten gestorben ist, realisieren, dass ihr vierbeiniger Freund Oy, ein sehr intelligentes Tierchen mit lingualen Talenten, sich nur deshalb so merkwürdig verhält, weil er einen Stoßwind wittert.
Vor diesem wirklich üblen meteorologischen Ereignis verschandelt sich das Ka-Tet in einem Schuppen und harrt zwei Tage dort aus, um das Unwetter vorbei ziehen zu lassen.Währenddessen erzählt Roland eine Geschichte, die wiederum eine weitere Geschichte enthält. Roland beginnt zu erzählen und gemeinsam mit Rolands Gefährten beginne auch ich zu lauschen....
Wir erfahren, wie es nach dem Tod seiner Mutter mit Roland weiter geht. Nach den Strapazen in Mejis, schickt sein Vater ihn mit Jamie DeCurry nach Debaria, wo ein fürchterliches Monster bereits reichlich geschlachtet hat.
Währen das ungleiche Paar, Roland und Jamie, versuchen den seltsamen Fall aufzuklären, macht unser Protagonist Bekanntschaft mit einem Jungen, der nicht viel jünger ist als er, und der durch das Monster seinen Vater verloren hat. Weil die beiden einen längeren Zeitraum auf engste Raum zusammen sind und der Junge verängstigt ist, erzählt Roland ihm seine Lieblingsgeschichte...
Diese handelt wiederum von Young Tim, der seinen Mut und seine Liebe zur Familie unter Beweis stellen muss, um ein unglaubliches Abenteuer zu erleben.
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| Young Tim's Reise führt natürlich in einen dunklen Wald. |
Für Fans des Epos ist "Wind" auf jeden Fall ein Muss. Es lädt ein in nostalgische Erinnerungen einzutauchen, die von der Zeit zeugen, als man noch selbst auf dem Pfad des Balkens wanderte und der Turm das einzige Ziel vor Augen war. Wir treffen alte Bekannte und lernen neue, fabelhaft räudige Charaktere kennen.
Abschließend möchte ich noch ganz klugscheißerisch anmerken: Ich denke, wenn Roland die Informationen aus "Wind" auch in den darauf folgenden Bänden vor Augen gehabt hätte, hätte er einige Entscheidungen anders getroffen - besonders in Bezug auf Walter, vielleicht sogar wenn es darum geht, einige letzte Türen zu öffnen...
Nun, in jedem Falle wünsche ich euch viel Spaß beim lesen. Es lohnt sich nicht das Extrageld für eine gebundene Ausgabe zu zahlen; das Taschenbuch reicht locker aus. Aber ins Regal gehört "Wind" - ganz klar - zusammen mit den anderen sieben Teilen.
Freitag, 19. Oktober 2012
Die Hure Und Das Küchenmesser
Note: Contains strong language and mature content. - Nichts für schwache Nerven. Enthält nicht jugendfreie Sprache und Inhalte.
Nachdem ich jetzt groß und breit über das Für und Wider von Mann und Frau referiert habe, erzähle ich euch diesmal eine Geschichte, die zeigt, dass beide Geschlechter sich im Kampf um den Pokal des größten Arschlochs nicht viel nehmen.
Mein Dank gilt in diesem Fall dem jungen Mann, der bereit war mir seine Geschichte zu erzählen - obwohl er selbst, trotz seiner Opferrolle, nicht viel besser weg kommt, als die "weibliche Hauptrolle".
*Alle Namen wurden geändert!
Rod Parker* war schon immer ein gutaussehender Typ aus reichem Elternhaus. Er bekam also generell alles was er wollte, ob es die neuen Sneaker oder die Mädels waren die er wollte, spielte also kaum eine Rolle. Gleichzeitig war er das, was man ein überhebliches Arschloch nennen darf. Er hänselte die Dicken und machte sich beispielsweise über flachbrüstige Frauen lustig. Er handelte überzogen und arrogant und wusste kaum zu schätzen, wie gut er es eigentlich hatte. Frauen waren dabei "nur" Frauen und das zeigte er ihnen auch.
Als junger Twen zog er hinaus in die Welt um zu studieren. BWL sollte es sein. Das ist was für Intelligente, sagt er. Und weil Mama und Papa alles zahlen hatte er auch eine eigene Wohnung, nicht eines dieser Apartments in stinkigen Studentenwohnheimen. Dementsprechend sieht es auch in seinem Portemonnaie aus. Rod konnte nicht klagen.
Eine Freundin will er nicht. Er steht nicht so auf Bindung. Aber er auf Macht. Und auf Sex - klar, wer tut das nicht. Aber Rod steht auf harten Sex. Sex, bei dem er der "Glücklichen" zeigen kann, dass sie "nur" eine Frau ist. Und weil das nicht jedes Mädchen mitmacht, fährt er ungefähr einmal in der Woche ins Rotlichtviertel der Stadt und kauft sich seine Befriedigungen.
Bei der ersten Hure sei noch alles neu und auch etwas komisch gewesen, sagt er, doch mit der Zeit bekam das Ganze eine gewissen Eigendynamik. Dazu muss man wissen, dass Prostituierte für gewisse Gefälligkeiten auch gewisse Preise verlangen. Das beläuft sich auf circa 50 bis 200 Euro pro Dienstleistung. Aber Rod hat es ja, wieso also knausern, könnte man sich fragen? Und was passiert eigentlich, wenn man eine Nutte prellt?
Nun, das erzählt er am besten selbst...
Roxxane: Du hattest die schon vorher Huren gekauft. Wie war es an diesem Abend?
Rod: Ich fuhr mit einem Wagen, in dem mich niemand wiedererkennen würde ins Viertel. Ich sah sie und sie sah mich. Sie stieg bei mir ein und wir fuhren in meine Wohnung.
Roxxane: Wieso in einem Wagen, in dem man dich nicht erkennt?
Rod: Ich hatte öfter nicht bezahlt.
Roxxane: Einer bestimmten oder mehreren? Und wie viel schuldetest du den Damen?
Rod: Mehreren. Ein paar Tausend vielleicht.
Roxxane: Aber dieses Mädchen hattest du noch nicht? Kanntest du ihren Namen?
Rod: Nein, ich sollte ihr einen Namen geben und nannte sie deshalb Kim. Sie war hübsch und erinnerte mich an Kim Kadashian.
Roxxane: Ihr seid zu dir nach Hause gefahren. Wie ging es dann weiter?
Rod: Wir tranken ein bisschen Vodka. Danach hatten wir Sex.
Roxxane: Und war es die gewöhnliche Nummer? Was hast du mit ihr angestellt?
Rod: Ich habe sie knien lassen und sie musste blasen und ich habe ihr an den Haaren gezogen, als ich es ihr von hinten gemacht habe. Und ich habe sie angepisst.
Roxxane: Hattet ihr das abgemacht? Beziehungsweise, was hattet ihr abgemacht?
Rod: Nein, nicht direkt. Wir hatten abgemacht, dass sie mich ficken darf. Mit einem Strapon. Nachdem ich sie gefickt habe. So wie ich will. Aber nachdem ich sie angewixxt hatte, hab ich ihr den Strapon hingeworfen und gesagt, dass sie das vergessen kann.
Roxxane: Magst du das, oder weshalb habt ihr das abgemacht?
Rod: Nein. Aber die Nutten mögen das scheinbar. Vielleicht bauen sie so Aggressionen ab. Ich hab ihnen das immer versprochen, damit ich sie zum Beispiel würgen darf und nichts extra bezahlen muss.
Roxxane: Und damit bist du jedes Mal durchgekommen? Versprechungen machen, die du nicht hältst?
Rod: Einmal nicht. Das war Eine, die hatte Handschellen mit. Während sie mir ihre Titten ins Gesicht gedrückt hat machte es auf einmal 'Klack'. Und dann hat sie es doch gemacht. Von da an hat sich dann einiges geändert.
Roxxane: Was hat sich geändert? Wie war es von da an mit den Huren?
Rod: Naja, sie sollten es nicht wollen, sondern geil aussehen. Wenn ich sie gefickt habe, habe ich ihr schon gezeigt wo es lang geht. Ich hab nicht aufgehört, wenn sie nicht mehr wollten. Der Sex war vorbei, wenn ich abgespritzt hatte. Ich habe sie nicht verstümmelt oder so oder zum bluten gebracht. Aber ich hab sie gewürgt, oder es anal mit ihr gemacht wenn sie nicht wollten. Ich habe meinen Drang befriedigt und ich stehe eben auf Macht.
Roxxane: Wie war es an jenem Abend? Nachdem du dir mehr genommen hattest als vereinbart und dein Versprechen nicht gehalten hast. War sie sauer?
Rod: Ja.Sie war sehr sauer. Aber dann hat sich ihre Stimmung geändert.
Roxxane: Inwiefern?
Rod: Sie war auf einmal nicht mehr sauer. Im Gegenteil; als wäre sie verliebt. Hat sich zu mir ins Bett gelegt. Wir waren beide nackt. Ich hab den Fernseher angemacht und sie hat mir gesagt, was ich für ein Kerl sei. Hat mir geschmeichelt und war richtig unterwürfig.Das hat mir gefallen. Also wären wir ein Paar. Weißt...ich lag auf dem Bett und hab fern geguckt und ihr Kopf lag auf meinem Bauch. Sie hat mir einen geblasen und mit ihren Fingern an mir rumgespielt. Dann bin ich eingeschlafen.
Roxxane: Wieso bist du wieder aufgewacht?
Rod: Wegen der Schmerzen.
Roxxane: Was war passiert?
Rod: Es war alles verschwommen. Ich habe nicht gecheckt was los war. Auf einmal schmiert sie mir eine und steckt mir irgendetwas in den Mund. Ich schmeckte Blut und spuckte es aus.Ich glaube, sie hat etwas auf russisch gesagt. Dann habe ich keine Ahnung mehr. Ich bin dann im Krankenhaus wieder zu mir gekommen.
Roxxane: Was ging dir da durch den Kopf?
Rod: Dachte erst sie hat mir ein Messer reingesteckt.
Roxxane: Aber sie hat dir deinen penis abgeschnitten und in den Mund gesteckt. Und du hast ihn ausgespuckt?
Rod: Ich wusste ja nicht, was das ist! Und sie hat ihn im Klo runtergespült.
Roxxane: Die Nutte hat dich erst entmannt und dann dein bestes Stück im Klo runtergespühlt?
Rod: Ja. Sie hat mir einen Zettel geschrieben. Die Schlampe hat ihn ins Klo geschmissen, draufgepinkelt und dann gespült. Kannst du dir das vorstellen? Was ist das für eine Frau?
*räusper*
Roxxane: Und was sagt die Polizei?
Rod: Keine Chance. Die kann schon wieder in Russland sein.Gefunden haben sie sie nicht.
Roxxane: Und die Tatwaffe?
Rod: Ein Keramikmesser aus meiner Küche.
Roxxane: Wie geht es dir heute, ein Jahr danach. Machst du eine Therapie?
Rod: Nein. Nur kurz, aber das war eine Frau. Das hat mir nichts gebracht. Und ich wollte dann nicht mehr.
Der gute Rod Parker muss nun also ohne Geschlechtsorgane weiterleben. Chirurgischer Ersatz ist nicht einfach so zu gewährleisten. Das Freudenmädchen hat ihm nichts übrig gelassen, mit dem er weiterhin seine Gelüste befriedigen kann.
Nun, auch wenn er eher fragwürdigen Charakters ist und es natürlich nicht die feine englische Art ist Frauen so zu behandeln, wie er es gerne tat, wünscht man keinem Menschen ein solches Erlebnis. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Dame gefasst wird liegt, wie er schon sagte, bei Null. Selbst wenn Kim sich noch im besagten Rotlichtviertel aufhält, ist davon auszugehen, dass sie niemand verpfeift. Rod selbst vermutet hinter dem Gewaltakt Vergeltung für die fehlende Bezahlung der anderen Huren. Vielleicht war sie aber auch einfach nur irre. Ich wage nicht darüber zu urteilen.
Wie ihr also seht, können sowohl Männer als auch Frauen wirklich mies sein. Was lehrt uns das? Nun, vielleicht, dass man sich an Abmachungen halten sollte. Vielleicht, dass man einander mit Respekt behandeln sollte.
Vorhandene Informationen habe ich so von Rod und mehr oder weniger glaubhaften Dritten erhalten und ich gehe davon aus, dass sich all das auch so zugetragen hat. Für Falschinformationen oder Reaktionen von Lesern übernehme ich keine Haftung.
Nachdem ich jetzt groß und breit über das Für und Wider von Mann und Frau referiert habe, erzähle ich euch diesmal eine Geschichte, die zeigt, dass beide Geschlechter sich im Kampf um den Pokal des größten Arschlochs nicht viel nehmen.
Mein Dank gilt in diesem Fall dem jungen Mann, der bereit war mir seine Geschichte zu erzählen - obwohl er selbst, trotz seiner Opferrolle, nicht viel besser weg kommt, als die "weibliche Hauptrolle".
*Alle Namen wurden geändert!
Rod Parker* war schon immer ein gutaussehender Typ aus reichem Elternhaus. Er bekam also generell alles was er wollte, ob es die neuen Sneaker oder die Mädels waren die er wollte, spielte also kaum eine Rolle. Gleichzeitig war er das, was man ein überhebliches Arschloch nennen darf. Er hänselte die Dicken und machte sich beispielsweise über flachbrüstige Frauen lustig. Er handelte überzogen und arrogant und wusste kaum zu schätzen, wie gut er es eigentlich hatte. Frauen waren dabei "nur" Frauen und das zeigte er ihnen auch.
Als junger Twen zog er hinaus in die Welt um zu studieren. BWL sollte es sein. Das ist was für Intelligente, sagt er. Und weil Mama und Papa alles zahlen hatte er auch eine eigene Wohnung, nicht eines dieser Apartments in stinkigen Studentenwohnheimen. Dementsprechend sieht es auch in seinem Portemonnaie aus. Rod konnte nicht klagen.
Eine Freundin will er nicht. Er steht nicht so auf Bindung. Aber er auf Macht. Und auf Sex - klar, wer tut das nicht. Aber Rod steht auf harten Sex. Sex, bei dem er der "Glücklichen" zeigen kann, dass sie "nur" eine Frau ist. Und weil das nicht jedes Mädchen mitmacht, fährt er ungefähr einmal in der Woche ins Rotlichtviertel der Stadt und kauft sich seine Befriedigungen.
Bei der ersten Hure sei noch alles neu und auch etwas komisch gewesen, sagt er, doch mit der Zeit bekam das Ganze eine gewissen Eigendynamik. Dazu muss man wissen, dass Prostituierte für gewisse Gefälligkeiten auch gewisse Preise verlangen. Das beläuft sich auf circa 50 bis 200 Euro pro Dienstleistung. Aber Rod hat es ja, wieso also knausern, könnte man sich fragen? Und was passiert eigentlich, wenn man eine Nutte prellt?
Nun, das erzählt er am besten selbst...
Roxxane: Du hattest die schon vorher Huren gekauft. Wie war es an diesem Abend?
Rod: Ich fuhr mit einem Wagen, in dem mich niemand wiedererkennen würde ins Viertel. Ich sah sie und sie sah mich. Sie stieg bei mir ein und wir fuhren in meine Wohnung.
Roxxane: Wieso in einem Wagen, in dem man dich nicht erkennt?
Rod: Ich hatte öfter nicht bezahlt.
Roxxane: Einer bestimmten oder mehreren? Und wie viel schuldetest du den Damen?
Rod: Mehreren. Ein paar Tausend vielleicht.
Roxxane: Aber dieses Mädchen hattest du noch nicht? Kanntest du ihren Namen?
Rod: Nein, ich sollte ihr einen Namen geben und nannte sie deshalb Kim. Sie war hübsch und erinnerte mich an Kim Kadashian.
Roxxane: Ihr seid zu dir nach Hause gefahren. Wie ging es dann weiter?
Rod: Wir tranken ein bisschen Vodka. Danach hatten wir Sex.
Roxxane: Und war es die gewöhnliche Nummer? Was hast du mit ihr angestellt?
Rod: Ich habe sie knien lassen und sie musste blasen und ich habe ihr an den Haaren gezogen, als ich es ihr von hinten gemacht habe. Und ich habe sie angepisst.
Roxxane: Hattet ihr das abgemacht? Beziehungsweise, was hattet ihr abgemacht?
Rod: Nein, nicht direkt. Wir hatten abgemacht, dass sie mich ficken darf. Mit einem Strapon. Nachdem ich sie gefickt habe. So wie ich will. Aber nachdem ich sie angewixxt hatte, hab ich ihr den Strapon hingeworfen und gesagt, dass sie das vergessen kann.
Roxxane: Magst du das, oder weshalb habt ihr das abgemacht?
Rod: Nein. Aber die Nutten mögen das scheinbar. Vielleicht bauen sie so Aggressionen ab. Ich hab ihnen das immer versprochen, damit ich sie zum Beispiel würgen darf und nichts extra bezahlen muss.
Roxxane: Und damit bist du jedes Mal durchgekommen? Versprechungen machen, die du nicht hältst?
Rod: Einmal nicht. Das war Eine, die hatte Handschellen mit. Während sie mir ihre Titten ins Gesicht gedrückt hat machte es auf einmal 'Klack'. Und dann hat sie es doch gemacht. Von da an hat sich dann einiges geändert.
Roxxane: Was hat sich geändert? Wie war es von da an mit den Huren?
Rod: Naja, sie sollten es nicht wollen, sondern geil aussehen. Wenn ich sie gefickt habe, habe ich ihr schon gezeigt wo es lang geht. Ich hab nicht aufgehört, wenn sie nicht mehr wollten. Der Sex war vorbei, wenn ich abgespritzt hatte. Ich habe sie nicht verstümmelt oder so oder zum bluten gebracht. Aber ich hab sie gewürgt, oder es anal mit ihr gemacht wenn sie nicht wollten. Ich habe meinen Drang befriedigt und ich stehe eben auf Macht.
Roxxane: Wie war es an jenem Abend? Nachdem du dir mehr genommen hattest als vereinbart und dein Versprechen nicht gehalten hast. War sie sauer?
Rod: Ja.Sie war sehr sauer. Aber dann hat sich ihre Stimmung geändert.
Roxxane: Inwiefern?
Rod: Sie war auf einmal nicht mehr sauer. Im Gegenteil; als wäre sie verliebt. Hat sich zu mir ins Bett gelegt. Wir waren beide nackt. Ich hab den Fernseher angemacht und sie hat mir gesagt, was ich für ein Kerl sei. Hat mir geschmeichelt und war richtig unterwürfig.Das hat mir gefallen. Also wären wir ein Paar. Weißt...ich lag auf dem Bett und hab fern geguckt und ihr Kopf lag auf meinem Bauch. Sie hat mir einen geblasen und mit ihren Fingern an mir rumgespielt. Dann bin ich eingeschlafen.
Roxxane: Wieso bist du wieder aufgewacht?
Rod: Wegen der Schmerzen.
Roxxane: Was war passiert?
Rod: Es war alles verschwommen. Ich habe nicht gecheckt was los war. Auf einmal schmiert sie mir eine und steckt mir irgendetwas in den Mund. Ich schmeckte Blut und spuckte es aus.Ich glaube, sie hat etwas auf russisch gesagt. Dann habe ich keine Ahnung mehr. Ich bin dann im Krankenhaus wieder zu mir gekommen.
Roxxane: Was ging dir da durch den Kopf?
Rod: Dachte erst sie hat mir ein Messer reingesteckt.
Roxxane: Aber sie hat dir deinen penis abgeschnitten und in den Mund gesteckt. Und du hast ihn ausgespuckt?
Rod: Ich wusste ja nicht, was das ist! Und sie hat ihn im Klo runtergespült.
Roxxane: Die Nutte hat dich erst entmannt und dann dein bestes Stück im Klo runtergespühlt?
Rod: Ja. Sie hat mir einen Zettel geschrieben. Die Schlampe hat ihn ins Klo geschmissen, draufgepinkelt und dann gespült. Kannst du dir das vorstellen? Was ist das für eine Frau?
*räusper*
Roxxane: Und was sagt die Polizei?
Rod: Keine Chance. Die kann schon wieder in Russland sein.Gefunden haben sie sie nicht.
Roxxane: Und die Tatwaffe?
Rod: Ein Keramikmesser aus meiner Küche.
Roxxane: Wie geht es dir heute, ein Jahr danach. Machst du eine Therapie?
Rod: Nein. Nur kurz, aber das war eine Frau. Das hat mir nichts gebracht. Und ich wollte dann nicht mehr.
Der gute Rod Parker muss nun also ohne Geschlechtsorgane weiterleben. Chirurgischer Ersatz ist nicht einfach so zu gewährleisten. Das Freudenmädchen hat ihm nichts übrig gelassen, mit dem er weiterhin seine Gelüste befriedigen kann.
Nun, auch wenn er eher fragwürdigen Charakters ist und es natürlich nicht die feine englische Art ist Frauen so zu behandeln, wie er es gerne tat, wünscht man keinem Menschen ein solches Erlebnis. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Dame gefasst wird liegt, wie er schon sagte, bei Null. Selbst wenn Kim sich noch im besagten Rotlichtviertel aufhält, ist davon auszugehen, dass sie niemand verpfeift. Rod selbst vermutet hinter dem Gewaltakt Vergeltung für die fehlende Bezahlung der anderen Huren. Vielleicht war sie aber auch einfach nur irre. Ich wage nicht darüber zu urteilen.
Wie ihr also seht, können sowohl Männer als auch Frauen wirklich mies sein. Was lehrt uns das? Nun, vielleicht, dass man sich an Abmachungen halten sollte. Vielleicht, dass man einander mit Respekt behandeln sollte.
Vorhandene Informationen habe ich so von Rod und mehr oder weniger glaubhaften Dritten erhalten und ich gehe davon aus, dass sich all das auch so zugetragen hat. Für Falschinformationen oder Reaktionen von Lesern übernehme ich keine Haftung.
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Hardcore Pussys: Wollen, Würden Und Die Wahrheit
Ich bin ja bekennender Oliver Flesch-Liebhaber (http://oliver-flesch.com) und habe kürzlich wieder mit Begeisterung einen seiner Blogs gelesen. Sehr empfehlenswert. Ich will nichts vorgreifen. Wer Interesse hat, soll da fein selbst lesen. Aber ich halte es nur für fair anzumerken, dass sein Blog der Grund ist, wie ich auf das Thema komme...
Es ging beim Oliver nämlich um fälschliche Missbrauchsvorwürfe und darum was Frauen damit den unrechtmäßig Beschuldigten antun. Missbrauch ist ein ernstes Thema, unrechtmäßige Beschuldigungen auch. Ich will auf keines von beiden eingehen...
Nein, mir geht es heute um einen bestimmten Schlag Frauen. Spätestens seitdem ich groß und breit über Emanzen - echte, unechte und jene, die dazwischen liegen - gebloggt habe (siehe "Frauen Sind Die besseren Männer), wissen wir, dass (pseudo)-selbstbewusste Frauen viel wert auf ihre Stärke legen. Und was ist mit den Frauen, die Stärke nie beweisen mussten? Richtig, sie machen Elefanten aus Mücken, und spinnen einem das blaue vom Himmel.
Klar, Menschen, die glauben sich interessanter machen müssen als sie sind, müssen nicht unbedingt Frauen sein. Aber es geht mir um eine gewisse Masche, die ich mehr als unappetitlich finde - und die ist eben typisch Frau. Ich meine die Rasse "Ich wurde vergewaltigt, bin drüber weg und hab's trotzdem nötig".
Kennt ihr die? Nicht? Gut, ich finde eh, die gehören weggesperrt.
Sie sitzen in der Kneipe und schmeißen sich an den Nächstbesten ran. Und nach dem zweiten Prossecco fangen sie an ihren Leidensweg zu schildern. Namen werden dabei nicht genannt. Es könnte ja jemand wissen, von wem die Rede ist und dementieren...
Nach der schrecklichen Gewalttat mussten sie keine Therapie machen. Sie wurden auch körperlich nicht verletzt, weil sie so tapfer alles über sich haben ergehen lassen. Sie haben das ganz allein überstanden und wollen auch gar kein Mitleid. Stattdessen wollen sie den Typen dem sie die Geschichte gerade erzählen. Traumata? Nicht doch, schließlich haben sie es überstanden. Weil sie so stark sind. Und weil sie so tough sind, möchten sie jetzt mit besagtem Typen nach Hause gehen und es treiben wie die Tiere... das ist ja so authentisch...
Das selbe in grün sind jene Damen, die während der Party vom Damenklo kommen, mit Tränen im Gesicht und bebender Stimme und dann davon berichten, sie hätten soeben eine Fehlgeburt gehabt. Grund genug ihr jede Menge Aufmerksamkeit zu schenken. Für sie aber kaum Grund genug mit der Party aufzuhören. Und überhaupt, wieso hat sie denn 3,8 im Kessel, wenn sie doch schwanger war.. ist... wie auch immer..
Und das ist es was mich so ankotzt: Manche Frauen scheinen zu glauben, ein Drama im Lebenslauf, das sie als aus eigener Kraft überstanden darstellen, birgt einen gewissen Grad an Coolness. Als würden Schicksalsschläge ihr Leben lebenswerter machen...
Ich will damit nicht sagen, das Frauen, die solche Geschichten erzählen, einem grundsätzlich das Blaue vom Himmel lügen. Auf gar keinen Fall! Und ich will auch nicht die Stärke jener mindern, die es genau so geschafft haben. Ich verurteile jene, die zu viel Hollywood-Dramen gesehen und die Realität zwischen sich selbst und Nikita nicht mehr erkennen können - toller Film, nur mal so am Rande.
Das ist einfach unfair jenen gegenüber, die es wirklich nicht leicht hatten, die wirklich Stärke beweisen mussten und damit nicht hausieren gehen...
Denn jene genießen meinen größten Respekt. Jenen gönne ich alles Glück der Welt und alles Gute für die Zukunft.
Und alle anderen: Haltet euch an die Wahrheit, auch wenn das bedeutet, dass sie bisher nicht besonders aufregend war...
Es ging beim Oliver nämlich um fälschliche Missbrauchsvorwürfe und darum was Frauen damit den unrechtmäßig Beschuldigten antun. Missbrauch ist ein ernstes Thema, unrechtmäßige Beschuldigungen auch. Ich will auf keines von beiden eingehen...
Nein, mir geht es heute um einen bestimmten Schlag Frauen. Spätestens seitdem ich groß und breit über Emanzen - echte, unechte und jene, die dazwischen liegen - gebloggt habe (siehe "Frauen Sind Die besseren Männer), wissen wir, dass (pseudo)-selbstbewusste Frauen viel wert auf ihre Stärke legen. Und was ist mit den Frauen, die Stärke nie beweisen mussten? Richtig, sie machen Elefanten aus Mücken, und spinnen einem das blaue vom Himmel.
Klar, Menschen, die glauben sich interessanter machen müssen als sie sind, müssen nicht unbedingt Frauen sein. Aber es geht mir um eine gewisse Masche, die ich mehr als unappetitlich finde - und die ist eben typisch Frau. Ich meine die Rasse "Ich wurde vergewaltigt, bin drüber weg und hab's trotzdem nötig".
Kennt ihr die? Nicht? Gut, ich finde eh, die gehören weggesperrt.
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| "Ich bin total stark, will aber trotzdem mit dir ins Bett" |
Nach der schrecklichen Gewalttat mussten sie keine Therapie machen. Sie wurden auch körperlich nicht verletzt, weil sie so tapfer alles über sich haben ergehen lassen. Sie haben das ganz allein überstanden und wollen auch gar kein Mitleid. Stattdessen wollen sie den Typen dem sie die Geschichte gerade erzählen. Traumata? Nicht doch, schließlich haben sie es überstanden. Weil sie so stark sind. Und weil sie so tough sind, möchten sie jetzt mit besagtem Typen nach Hause gehen und es treiben wie die Tiere... das ist ja so authentisch...
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| "... but I still wanna party hard" |
Das selbe in grün sind jene Damen, die während der Party vom Damenklo kommen, mit Tränen im Gesicht und bebender Stimme und dann davon berichten, sie hätten soeben eine Fehlgeburt gehabt. Grund genug ihr jede Menge Aufmerksamkeit zu schenken. Für sie aber kaum Grund genug mit der Party aufzuhören. Und überhaupt, wieso hat sie denn 3,8 im Kessel, wenn sie doch schwanger war.. ist... wie auch immer..
Und das ist es was mich so ankotzt: Manche Frauen scheinen zu glauben, ein Drama im Lebenslauf, das sie als aus eigener Kraft überstanden darstellen, birgt einen gewissen Grad an Coolness. Als würden Schicksalsschläge ihr Leben lebenswerter machen...
Ich will damit nicht sagen, das Frauen, die solche Geschichten erzählen, einem grundsätzlich das Blaue vom Himmel lügen. Auf gar keinen Fall! Und ich will auch nicht die Stärke jener mindern, die es genau so geschafft haben. Ich verurteile jene, die zu viel Hollywood-Dramen gesehen und die Realität zwischen sich selbst und Nikita nicht mehr erkennen können - toller Film, nur mal so am Rande.
Das ist einfach unfair jenen gegenüber, die es wirklich nicht leicht hatten, die wirklich Stärke beweisen mussten und damit nicht hausieren gehen...
Denn jene genießen meinen größten Respekt. Jenen gönne ich alles Glück der Welt und alles Gute für die Zukunft.
Und alle anderen: Haltet euch an die Wahrheit, auch wenn das bedeutet, dass sie bisher nicht besonders aufregend war...
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