Mittwoch, 11. September 2013

As Time Goes By...

Wir stecken unseren Planete in einen Zeitplan mit Verfallsdatum.
Manchmal mache ich mir Gedanken über mich selbst, so wie es auch andere tun. Über mein Sein, meinen Einfluss auf den wunderschönen Planeten auf dem ich lebe, und darüber inwiefern ich ihn in den Verfall stürze, ganz unweigerlich ein Teil des Systems bin - ob ich will oder nicht. Ich frage mich nach dem Grund und komme immer wieder zu dem Schluss, dass ich selbst, - wir, als Menschen, das Problem sind. Ich habe darüber diskutiert, philosophiert, drüber geschrieben und die Tatsache als Anlass für Manie und Depression missbraucht.
So sehr wir uns auch dagegen wehren, wir hängen alle irgendwie drin, im Sumpf aus Macht und Gier. Und bis ich vor einiger Zeit eine besondere Zeit mit einem besonderen Menschen verbringen durfte, war bei diesem Zwiegespräch mit mir selbst oder auch mit anderen, Geld immer der Ursprung allen Übels. Ich dachte stets, wer auch immer die erste Art Zahlungsmittel 'erfunden' hat, der hat den Verfall gepflanzt. Denn Geld ist Macht und Macht verdirbt den Charakter. Eine simple Gleichung mit einfacher Lösung... oder?

Ja, zumindest bis zu dieser Nacht. Da wurde uns im Gespräch klar, ganz plötzlich und ohne, dass wir unsere Gedankengänge in diese Richtung gezwungen hätten - es ergab sich schlichtweg so -, dass es gar nicht das Geld ist, das niemals hätte erfunden werden dürfen.

Nein, es ist die Zeit.

Sonntag, 1. September 2013

That Girl's Got Nuts

Das Beste im Sommer: Der See hinterm Haus
Sonntagabend: Ich flitze nach einem heißen Tag am See von einem Dorf zum nächsten. Im Radio läuft Treasure von Bruno Mars und der Song war der Soundtrack meines wirklich gelungenen Urlaubs; zwei Wochen Sonne. Selbst die Kalkleiste höchstselbst, womit meine Wenigkeit gemeint ist, hat Farbe bekommen! Ich habe eine großartige Woche in der Heimat verbracht, meine Familie gesehen, einen Freund wiedergefunden und leider auch einen anderen verloren. Ja, die vergangenen zwei Wochen waren sozusagen all inklusive, und ich wäre nicht Roxx, und ihr würdet mich nicht lesen, wenn ich nicht die üblichen Aha-Erlebnisse und weisheitlichen Einsichten der letzten 14 Tage mit euch teilen würde. Voilà, es ist angerichtet:

Donnerstag, 22. August 2013

Eine Hymne auf das Buch vom Phantom der Phantasie

Es ist mir eine besondere Freude, ein neues Mitglied im abstrusen Rotlicht der Roxx'schen Raffinerie begrüßen zu dürfen: Please give a warm welcome to Le Main!
Wir sind literarisch schon so manchen Weg zusammen gegangen, weshalb ich mir sicher bin, er wird hier besonders gut reinpassen. Auch wenn wir ähnlich ticken, wird er euch ganz neue Ansätze aufzeigen, neue und ganz andere Geschichten verfassen und seine natürlich etwas verkorkste Meinung zum Besten geben. Gleich zu Beginn tut er das, was er am besten kann: Euch sagen, was gut ist! Enjoy!


So fängt die Geschichte an…“ 

...der wohl einschlägigste Satz des Buches Die Stadt der träumenden Bücher von Walter Moers.


Walter Moers: das Phantom der Schreiberlinge! Wer ist er, wie sieht er aus, gibt es ihn wirklich oder ist er doch nur fiktiv und ein ganz anderer? Eine interessante Frage über die man sich auslassen könnte, aber viel interessanter ist die phänomenale Welt Zamonien, die er, wer auch immer er ist, geschaffen hat.
Seitdem ich dieses Buch gelesen und gehört habe, habe ich mir geschworen, deutsche Schriftsteller nie wieder zu unterschätzen. Wir können vielleicht keine Filme machen, aber schreiben, das können wir! 

Montag, 5. August 2013

Meine Lieblingsmenschen...


Freund, der: Substantiv, maskulin; 1. Person, die einer anderen in Freundschaft verbunden ist, ihr nahesteht; 2. Person, mit der eine Frau oder ein Mann befreundet ist [und mit der sie oder er zusammenlebt]; 3. a) Person, die etwas Bestimmtes besonders schätzt; b) Person, die etwas besonders unterstützt oder fördert; c)Gesinnungsgenosse, Parteifreund o. Ä.

So steht er im Duden, so existiert er seit Anbeginn der Zeit; jeder hat einen – und wenn er auch nur imaginär ist; keiner möchte auf ihn verzichten, denn jeder braucht ihn: einen Freund.

Wie wichtig er ist und inwiefern er sich definiert, hat sich mir erst kürzlich wieder gezeigt und an erster Stelle möchte ich dazu sagen: Kein Mann dieser Welt hat es bisher geschafft mich so sehr zu enttäuschen, wie ein Freund, der seinem Titel nicht gerecht wird.
Und da wären wir schon bei der Krux an der Geschichte: Für jeden definiert sich ein Freund anders, für jeden hat er einen anderen Stellenwert.

An dieser Stelle möchte ich euch von meinen Freunden erzählen. Nur ein paar schlichte Worte, doch jeder soll wissen, wie viel sie mir bedeuten. Und vor allem möchte ich, dass ihr wisst, wie Freunde sein können, wenn man das große Glück hat, sie zu finden – ich habe nämlich gerade erst wieder gesehen, dass das alles so selbstverständlich gar nicht ist...

Donnerstag, 4. Juli 2013

Give A Little Bit... Kranke Commercial-Kacke

Verfasst am gestrigen Mittwochabend: Ich habe gerade eben die neue Werbung der Coca-Cola Kampagne gesehen, bei der ich mich jedes Mal, wenn eine Neue auftaucht, frage ob ich lachen oder weinen soll...

 "Give a little bit, give a little bit of yout love to me" ... Ein verdammter Ohrwurm, perfekt in Szene gesetzt von den Herstellern der dunklen Limonade, die auch schon den Weihnachtsmann erfunden haben. Los ging es mit dem bis heute beliebten "Google Versus"-Spiel das beispielsweise  bezeugt, dass Liebe mehr Hits hat als Hass. Ihr erinnert euch? Fand ich toll...