Sonntag, 24. März 2024

Darf's ein bisschen Zensur sein?

Wer regelmäßig reinschaut, hat mein Naturell schnell durchschaut. Ich predige von Toleranz und Ehrlichkeit, Menschlichkeit und Empathie, lamentiere über Gerechtigkeit und gehe auf die Straße gegen Faschismus. Ein Gutmensch, Möchtegern-Rebell, eine Linke Zecke, eben Eine von Vielen.
Ich lasse mich leicht mitreißen, wenn ich für etwas brenne und weil mir meine Impulsivität bewusst ist, hab ich mit den Jahren gelernt, dass ich ihr bei meiner Meinungsfindung nicht trauen kann. Dass Wahrheiten manchmal unterschiedliche Blickwinkel haben, deshalb aber nicht weniger wahr sind.
Ein schnell gefälltes Urteil ist meiner Erfahrung nach selten richtig. Und ich bin mir sicher: man muss nicht meine Werte teilen, um selbst schon einmal erlebt zu haben, wie einem die eigene Meinung mit besseren Argumenten und Fakten untermauert, geradewegs um die hochroten Ohren fliegt.
Und dann steht man da, schämt sich vor seinem eigenen Spiegelbild und muss erkennen, dass man falsch lag.
 
Erinnern wir uns alle ganz kurz zurück an unser Lieblingsjahr, 2020, und an unsere in Stein gemeißelten Ansichten zu Schnutenpullis* und Impfstoffen. Ich kann nur vermuten, wie es euch heute damit geht. Ich für meinen Teil weiß jetzt, dass ich bei Einigem falsch lag. Dass ich bestimmte Entscheidungen heute anders getroffen hätte. Und dass ich mich habe beeinflussen lassen.
Aber heute geht es nicht um Abstandsregelungen und Weltgesundheitsorganisationen.

Heute möchte ich über ein Thema sprechen, dass auf den ersten Blick wenig Interpretationsfreiheit zulässt, auf den Zweiten aber doch diskutabel ist. Eure Meinung interessiert mich brennend.

Denn heute sprechen wir über Zensur. 

Montag, 11. Dezember 2023

Warum eigentlich arbeiten?

Ich wollte ohne Umschweife und zu allererst den Bullshit richtig stellen, den ich hier im Blog als jüngeres, fehlbares Ich verzapft hab. Doch mein jugendlicher Leichtsinn kann warten, eure Asozialität ist da definitiv mehr Grund sich hier zu Wort zu melden.

Hatte ich vor wenigen Tagen wirklich noch das First World Problem, mich nicht entscheiden zu können, mit welchen Themen ich anfangen soll, so hat des Deutschen Dummheit mir dies nun ganz souverän abgenommen. 
Wir kennen uns schließlich aus mit dem Gefühl, dass uns jemand was wegnimmt. Nicht, dass es berechtigt wäre, denn schließlich haben wir alles was wir brauchen. Aber es könnte ja sein…

Sonntag, 26. November 2023

Da ist man einmal zehn Jahre weg,...

 Oh Hallo! Ganz schön staubig hier!

Foto by Stefan Baumann
So fühlt sich das hier an: Wie eine wirklich alte, mit Spinnenweben verhangene Hütte im Wald, die man vor drölf Jahren von der Großtante siebzehnten Grades geerbt hat. Als würde ich mit eingezogenem Kopf eintreten, Staubfäden zur Seite ziehen und eine Kerze entzünden. Und unter all dem Dreck erhebt sich die Erinnerung an die wunderschönen Stunden in diesem kleinen Zuhause; meiner Rotlich-Raffinerie...
 
Ja, es ist eine verdammt lange Zeit vergangen, seitdem ich mich hier niedergelassen und meine mentalen Ergüsse zum Leben erweckt habe. Und es ist so viel passiert! Mit Euch, mit mir, mit der Welt. Hier gleich mein Versprechen: Mein ungefragtes Urteil ist gleich geblieben - ein bisschen zynisch, etwas überzogen, oft weit hergeholt, aber - meiner bescheidenen Meinung nach -  unterhaltsamer als ClaireClaraBlingbling beim Unboxing ihrer neuen Menstruationstassen zuzuschauen. 

Freitag, 19. September 2014

Party Hard! - Aber Richtig!

Es ist Freitag. Das Wochenende steht vor der Tür und die Party ruft. Jeder vernimmt diesen Ruf anders intensiv, aber in einem sind wir uns alle einig: Wir wollen Spaß, Spaß, Spaß und den schnöden Wochenalltag mit verkrusteten Kaffeebechern und vollgeschmierten Post-It-Zettelchen hinter uns lassen.
Doch eine spaßige Party sieht für jeden anders aus. Damit trotzdem jeder kriegt, was er sich für eine unvergessliche Nacht wünscht - manchmal beinhaltet das schlichteweg einen perfekt ausgereiften Filmriss -, gibt es ein paar simple, ungeschriebene Regeln. Da es aber immer wieder Spielverderber, ohne jeden Sinn für illegales Recht und chaotische Ordnung gibt, die selbst dem besten Event einen bitteren Beigeschmack geben, sehe ich es als meine heilige Pflicht, das Offensichtliche zusammenzufassen.

Freitag, 12. September 2014

Blickgeficke Und Fleischbeschauung

Naaaaaa, was habt ihr die vergangenen drei Monate so getrieben? War das ein genialer Sommer oder was? Ich hoffe, ihr habt ihn genauso genossen wie ich.

Nun, natürlich habe ich meine Zeit nicht nur mit ausgiebigen Sonnenbädern, belebenden Runden im See hinterm Haus und mit Besuchen bei Freunden und Familie gestaltet. Um euch einen adäquaten Einstieg nach der Sommerpause gewährleisten zu können, musste ich euch etwas liefern, dass die üblichen Gepflogenheiten der Raffinerie außen vor lässt. Deshalb habe ich mich in den Dienst der Wissenschaft gestellt, Selbstachtung und Moral über Bord geworfen und auf meinem Stasi-Handy die Dating-App „lovoo“ installiert.

Mittwoch, 25. Juni 2014

The Future Is Now


Mir wurde gesagt, ich sei zu politisch in letzter Zeit. Und obwohl es wohl politisch bleiben wird, - ist ja schließlich ziemlich wichtig, und wenn das Netz an Verschwörungstheoretikern schon überquillt, will ich meinen Senf auch dazu geben, - richte ich mich natürlich auch immer gern nach der Leserschaft. Schließlich seid Ihr es, für die ich den ganzen Zirkus hier veranstalte…

Ich sitze grade in der lokalen Bäckerei und mache Mittagspause. Für gewöhnlich habe ich ein Buch dabei. Heute sehe ich wieder einmal wieso: Denn schaue ich einen Tisch weiter, sitzen da drei Mädels im mittleren Teenageralter, bei Kaffee und Kuchen in netter Runde – und sprechen kein Wort miteinander. Stattdessen fallen sie alle Drei fast vornüber in ihr Handy. Entschuldigt, Handy ist ja so 90er, ich meine natürlich die Smartphones.

Quelle: Lachschon.de
Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich das einmal sage, aber als wir jung waren… Das liest sich jetzt schon so übelkeiterregend, dass ich der Delete-Taste nur schwerlich die kalte Schulter zeigen kann… Aber ernsthaft jetzt: So vor zehn Jahren saßen wir auch so zusammen, doch wir lachten, weinten, und wenn schon nicht das, so haben wir auf jeden Fall kommuniziert! Und ja, Handys gab es auch „damals“ schon! 
Die einzige Interaktion der drei Damen am Tisch nebenan besteht im gellegentlichen Rumzeigen eines geposteten Bildes oder einer witzigen Nachricht. Da hört es aber dann schon auf.

Nun fällt es leicht über drei Fremde herzuziehen; sollte man sich doch erst einmal an die eigene, am Smartphone klebende Nase packen. Ich komme problemlos ohne klar, so wie wir alle sicherlich, und dennoch habe ich es immer dabei. Höre ich den Nachrichtenton, juckt es direkt in den Fingern. Habe ich einen neuen Blog gepostet, schaue ich immer wieder, wem er gefiel und wem nicht. Kommt die beste Freundin aus der Reha, werden Stunden damit verbracht, Fotos und Nachrichten auf dem Handy anzuschauen. Was dagegen hilft? Außer dem echten Interesse an seinen Mitmenschen wahrscheinlich nichts. Oder wie seht ihr das?


Mittwoch, 4. Juni 2014

Glaubst Du Noch Oder Hast Du Schon Begriffen?

Ich weiß, in letzter Zeit geht nicht viel in der Raffinerie – und wenn doch, dann sind die Posts stets mit einem politischen Touch versehen. Aber dieser Touch ist zur Zeit eben einfach wichtig, besonders für jene, die sich überhaupt nicht für Politik interessieren. Hier für zwischendurch also ein Aufruf an euren Sinn für Wahrheit und Gerechtigkeit…


Ich und viele andere rufen hiermit ins Bewusstsein, dass wir in einer propagandaverseuchten Medienlandschaft gefangen sind, die sich gerade mit Siebenmeilenschuhen auf den Weg Richtung Krieg und Zerstörung begibt. Wie schon im letzten Post, ist die Krise in der Ukraine das beste Beispiel. Deshalb unser Appell:
Bildet euch eure Meinung selbst und vertraut dabei nicht auf die so genannten „Mainstream-Medien“.
Für jeden, der die ganze Diskussion nicht wirklich mitbekommen hat, weil besagte Medien sie natürlich auch mit keinem Wort erwähnen, stellt sich dabei die Frage: Wer sind denn eigentlich diese Mainstream-Medien? Die Bild? RTL und die Fraktion Asi-TV? Der Stern? Oder vielleicht auch Die Zeit? Der Focus und der Spiegel? Die Öffentlich Rechtlichen? Jene, die mit Unabhängigkeit und investigativem Journalismus werben? Ich sage euch, sie sind es alle!



Dienstag, 8. April 2014

Der Krim City Shuffle

 In den vergangenen zwei Monaten, in denen es in der Raffinerie still blieb, ist eine ganze Menge in der Welt passiert. So viel, dass ich mich wie erschlagen fühlte, kaum in der Lage irgendwo anzufangen. Doch wie sagte einst eine sehr geschätzte Freundin? Manchmal lohnt es sich die Klappe zu halten und zu beobachten. Denn wer geduldig ist, sieht vielleicht, dass sich der Kreis immer irgendwo schließt. Und so ergibt alles plötzlich einen Sinn... - zumindest für mich.

Während ich noch von parteipolitischen Pornoreferenzen mit großem Herz für Kinder paralysiert war, entwickelte sich hinter den Kulissen bereits der Auftakt für einen perfekten Kansas City Shuffle*.

In der Hauptrolle: Wladimir Putin. In der unterschätzten Nebenrolle: die Ukraine. Regie: Amerika... Entschuldigung, die Vereinten Nationen. Die Handlung: Jaaa, das ist irgendwie gar nicht so klar...

 Und während sich alle Welt darüber das Maul zerreißt, ob es der, die oder das Krim heißt, haben nur die wenigsten den Durchblick, worum es eigentlich geht. Hier also eine 'kurze' Zusammenfassung:

Freitag, 10. Januar 2014

Massenhass VS Gottesliebe

Mit Andersgläubigen über Religion zu sprechen, ist meistens ein Fass ohne Boden, bei dem es früher
Man muss nicht gläubig sein, um die Kalligraphie schön zu finden
oder Später zu Streit kommt. Auf globaler Ebene nennt sich dieser Streit dann Krieg. Religion als Grund für Kriege zu nutzen, ist meiner Meinung nach absoluter Humbug und lediglich Mittel zum Zweck. Die Aufgeklärten unter uns wissen, dass es dabei für gewöhnlich nicht darum geht, ob wir die geistliche Führung Gott, Göttin, Allah, Buddha oder Odin nennen. Es geht viel mehr um territoriale Machtkämpfe, um Bodenschätze oder ganz simpel - um Geld.

Dennoch generiert eine religiöse Anhängerschafft oftmals das ultimative Feindbild. Und über dieses Feindbild möchte ich heute raffinerieren. An dieser Stelle möchte ich kurz klarstellen, dass ich selbst weder Christ noch Moslem o.Ä. bin und an Dinge glaube, die hier definitiv nicht reinfallen.

Montag, 23. Dezember 2013

A-A Im Kopf


Nachdem ich mich über das übelkeiterregende Desinteresse der Allgemeinheit gegenüber der NSA-Abhör-Affäre ordentlich aufgeregt habe, wird es mal wieder Zeit für etwas Seichtes.
Da braucht es keine langen Einleitungen: Ich spreche von der NPD.

Har-har, Brüller oder? Nicht? Okay, ich versuche alles an Seriösität zu mobilisieren, was ich für so einen stupiden Kackhaufen aufbringen kann. Aber ihr seht schon jetzt: Ohne Berserker-Flame-Mod wird es echt schwierig für mich. Ich bitte deshalb an dieser Stelle alle rechten Bazillen sich zu verpissen und für alle, die versuchen keine Gedankenenergie an das braune Pack zu verschwenden: Weiterlesen lohnt sich nicht!

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Weckruf

Es ist kaum ein halbes Jahr her, dass Edward Snowden von den Amerikanern zum Staatsfeind Nummer Eins und von Uns, - damit meine ich mich und eigentlich auch Euch, -  zum letzten Held unseres Zeitalters ernannt wurde. Denn er machte uns aufmerksam auf das, was wir eigentlich längst wussten: Big Brother is watching you….

Nachdem die Medien Snowdens Heldentat, seine Suche nach Asyl und seine transsexuelle Selbstfindung ordentlich ausgeschlachtet hatten, war er als Person schnell kalter Kaffee. Und die Spionageaffäre der NSA?
Zuerst gaben wir uns überrascht, dann empört und schließlich wieder gelangweilt. Wir ziehen die Verletzung unserer Privatsphäre ins Lächerliche und machen uns lustig über den letzten Volkshelden seit Mandelas Tod. Und wieso tun wir das?

Nun, die Antwort ist weniger wichtig. Zumindest so lange sich nicht die richtigen Leute die richtigen Fragen stellen. Bei mir persönlich ist es unlustigerweise sogar so, dass gerade aufgeklärte Freunde immer wieder mit Sätzen wie: „Ich habe ja nichts zu verbergen, du etwa?“ oder „Was nützen denen schon meine Daten?“ kommen. Nun, das sind zwar nicht die richtigen Fragen...doch euch zu Liebe...
Also bitte, wollt ihr mich verarschen? Jeder hat etwas zu verbergen. Jeder. Auch Du und ich. Meine Güte, und selbst wenn nicht! Darauf kommt es doch überhaupt nicht an! Anstatt darüber nachzudenken, ob der Einzelne eine weiße Weste hat oder nicht, sollten wir schon aus Prinzip auf die Barrikaden gehen! 
Hallo? Die horchen uns aus! Und warum? Nur weil sie’s können?

Dienstag, 17. Dezember 2013

Stellung Halten!

Heut' bin ich mal ganz leger in Shorts und ungekämmt unterwegs. Auf dem Weg nach draußen, um den Müll raus zu bringen, hab' ich nicht mal meine Tasche Grammatik dabei...

An erster Stelle muss ich mich kurz entschuldigen: Einen ganzen Monat habe ich euch warten lassen, länger sogar noch. Das hängt nicht damit zusammen, dass ich nichts zu sagen habe - ganz im Gegenteil. Ich hab' sogar jede Menge Posts in der Schublade liegen, die sind allerdings noch nicht fertig raffineriert.
Hier zum anfixen aber eine kurze Vorschau: Wir haben unter anderem eine Spielerezension, der finale Part meiner Kurzgeschichte zur Zombie-Apokalypse liegt in den letzten Wehen und ein allgemeines Herziehen über - natürlich - alle anderen, ist auch mal wieder dabei...

Montag, 28. Oktober 2013

Samhain - Oder: Das Ende Ist Nah

Etwas theatralischer Titel, ich weiß, aber das Jahr neigt sich für mich dem Ende zu. Ein Grund mehr einen ganz persönlichen und melancholischen Blick zurückzuwerfen und gleichzeitig erleichtert aufzuatmen. Denn ich nehme Samhain*, besser bekannt als Halloween, zum Anlass um auf ein besseres, neues Jahr zu hoffen.

Es ist so verdammt viel passiert in den vergangenen zwölf Monaten. Natürlich, bei jedem von uns ist es das auf die eine oder andere Weise. Ich hätte aber nichts gegen etwas weniger Auf und Ab gehabt, wäre auch mit weniger Stress und Ärger zufrieden gewesen und hätte die wirklich schönen Momente des vergangenen Jahres länger genießen wollen... Aber das Leben ist weder Ponyhof noch Wunschkonzert und so müssen wir uns wohl mit dem arrangieren, was war, ist und sein wird.

Montag, 7. Oktober 2013

Zeitvertreib: Britisches Fernsehn

© Roxx
Ich liefer ja lieber nichts, als irgendwelchen Bullshit, aber ich wurde gebeten von mir hören zu lassen. So, here I am und was kann ich euch Neues erzählen?
Nicht viel, ehrlich gesagt. Beschönigen wir es und nennen es eine kreative Schaffenspause. Sind wir realistisch, ist es eher so, dass der große Haufen unsortierten Miefs in meinem Kopf einen stetig steigenden Vakuumcharakter erzeugt. Ihr wisst nicht was ich meine? Gut, ich nämlich auch nicht...

Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie ich das in Worte mit gewissem Unterhaltungswert zusammenfassen kann (Ich versuche schnell es zu zeichnen). Und da ich mich nicht in der Lage fühle, euch etwas Gescheites über mich selbst zu erzählen, ohne euch oder mich in Depressionen zu stürzen, beschränke ich mich darauf, euch die Dinge zu empfehlen, die mir die vergangenen Tage halfen die Zeit totzuschlagen: Fernsehen!

Nein, stimmt nicht. Ich gucke niemals Fernsehen, solange ich das Internet habe. Weiter darauf eingehen möchte ich nicht. Die NSA liest ja schließlich überall mit, und ich will niemanden zu irgendwas anstiften...

Mittwoch, 18. September 2013

EmKa Tagged Me

Nachdem ich jetzt endlich kapiert habe wie es geht - die gute EmKa war da sehr geduldig mit mir - freue ich mich sehr euch mitteilen zu dürfen, dass diese bunte Dame mich in eine Art Blog-Kettenbrief verwickelt hat. Das ist natürlich schonmal eine große Ehre, für die ich an dieser Stelle nochmal ganz fett Danke sage.
Das Prinzip des Kettenbriefs fand ich immer schon ziemlich bescheuert, muss ich gestehen. Das hat sich wahrscheinlich irgendwann ein arbeitsloser Postbote ausgedacht...
Aber das hier ist etwas anderes, es fördert unbekanntere Blogger, und da ich ja selbst zu diesen gehöre, unterstütze ich natürlich wo ich kann.

So funktionierts: EmKa hat mich in ihrem Beitrag getagged und mit elf Fragen ausgestattet, die ich nun hier beantworten darf. Ist dies vollbracht, tagge ich zehn weitere Blogger mit weniger als 200 Followern und stelle diesen dann elf Fragen, die aus meiner Feder stammen. Wenn man es dann kapiert hat, eigentlich also eine ganz einfache Sache.

Mittwoch, 11. September 2013

As Time Goes By...

Wir stecken unseren Planete in einen Zeitplan mit Verfallsdatum.
Manchmal mache ich mir Gedanken über mich selbst, so wie es auch andere tun. Über mein Sein, meinen Einfluss auf den wunderschönen Planeten auf dem ich lebe, und darüber inwiefern ich ihn in den Verfall stürze, ganz unweigerlich ein Teil des Systems bin - ob ich will oder nicht. Ich frage mich nach dem Grund und komme immer wieder zu dem Schluss, dass ich selbst, - wir, als Menschen, das Problem sind. Ich habe darüber diskutiert, philosophiert, drüber geschrieben und die Tatsache als Anlass für Manie und Depression missbraucht.
So sehr wir uns auch dagegen wehren, wir hängen alle irgendwie drin, im Sumpf aus Macht und Gier. Und bis ich vor einiger Zeit eine besondere Zeit mit einem besonderen Menschen verbringen durfte, war bei diesem Zwiegespräch mit mir selbst oder auch mit anderen, Geld immer der Ursprung allen Übels. Ich dachte stets, wer auch immer die erste Art Zahlungsmittel 'erfunden' hat, der hat den Verfall gepflanzt. Denn Geld ist Macht und Macht verdirbt den Charakter. Eine simple Gleichung mit einfacher Lösung... oder?

Ja, zumindest bis zu dieser Nacht. Da wurde uns im Gespräch klar, ganz plötzlich und ohne, dass wir unsere Gedankengänge in diese Richtung gezwungen hätten - es ergab sich schlichtweg so -, dass es gar nicht das Geld ist, das niemals hätte erfunden werden dürfen.

Nein, es ist die Zeit.

Sonntag, 1. September 2013

That Girl's Got Nuts

Das Beste im Sommer: Der See hinterm Haus
Sonntagabend: Ich flitze nach einem heißen Tag am See von einem Dorf zum nächsten. Im Radio läuft Treasure von Bruno Mars und der Song war der Soundtrack meines wirklich gelungenen Urlaubs; zwei Wochen Sonne. Selbst die Kalkleiste höchstselbst, womit meine Wenigkeit gemeint ist, hat Farbe bekommen! Ich habe eine großartige Woche in der Heimat verbracht, meine Familie gesehen, einen Freund wiedergefunden und leider auch einen anderen verloren. Ja, die vergangenen zwei Wochen waren sozusagen all inklusive, und ich wäre nicht Roxx, und ihr würdet mich nicht lesen, wenn ich nicht die üblichen Aha-Erlebnisse und weisheitlichen Einsichten der letzten 14 Tage mit euch teilen würde. Voilà, es ist angerichtet:

Donnerstag, 22. August 2013

Eine Hymne auf das Buch vom Phantom der Phantasie

Es ist mir eine besondere Freude, ein neues Mitglied im abstrusen Rotlicht der Roxx'schen Raffinerie begrüßen zu dürfen: Please give a warm welcome to Le Main!
Wir sind literarisch schon so manchen Weg zusammen gegangen, weshalb ich mir sicher bin, er wird hier besonders gut reinpassen. Auch wenn wir ähnlich ticken, wird er euch ganz neue Ansätze aufzeigen, neue und ganz andere Geschichten verfassen und seine natürlich etwas verkorkste Meinung zum Besten geben. Gleich zu Beginn tut er das, was er am besten kann: Euch sagen, was gut ist! Enjoy!


So fängt die Geschichte an…“ 

...der wohl einschlägigste Satz des Buches Die Stadt der träumenden Bücher von Walter Moers.


Walter Moers: das Phantom der Schreiberlinge! Wer ist er, wie sieht er aus, gibt es ihn wirklich oder ist er doch nur fiktiv und ein ganz anderer? Eine interessante Frage über die man sich auslassen könnte, aber viel interessanter ist die phänomenale Welt Zamonien, die er, wer auch immer er ist, geschaffen hat.
Seitdem ich dieses Buch gelesen und gehört habe, habe ich mir geschworen, deutsche Schriftsteller nie wieder zu unterschätzen. Wir können vielleicht keine Filme machen, aber schreiben, das können wir! 

Montag, 5. August 2013

Meine Lieblingsmenschen...


Freund, der: Substantiv, maskulin; 1. Person, die einer anderen in Freundschaft verbunden ist, ihr nahesteht; 2. Person, mit der eine Frau oder ein Mann befreundet ist [und mit der sie oder er zusammenlebt]; 3. a) Person, die etwas Bestimmtes besonders schätzt; b) Person, die etwas besonders unterstützt oder fördert; c)Gesinnungsgenosse, Parteifreund o. Ä.

So steht er im Duden, so existiert er seit Anbeginn der Zeit; jeder hat einen – und wenn er auch nur imaginär ist; keiner möchte auf ihn verzichten, denn jeder braucht ihn: einen Freund.

Wie wichtig er ist und inwiefern er sich definiert, hat sich mir erst kürzlich wieder gezeigt und an erster Stelle möchte ich dazu sagen: Kein Mann dieser Welt hat es bisher geschafft mich so sehr zu enttäuschen, wie ein Freund, der seinem Titel nicht gerecht wird.
Und da wären wir schon bei der Krux an der Geschichte: Für jeden definiert sich ein Freund anders, für jeden hat er einen anderen Stellenwert.

An dieser Stelle möchte ich euch von meinen Freunden erzählen. Nur ein paar schlichte Worte, doch jeder soll wissen, wie viel sie mir bedeuten. Und vor allem möchte ich, dass ihr wisst, wie Freunde sein können, wenn man das große Glück hat, sie zu finden – ich habe nämlich gerade erst wieder gesehen, dass das alles so selbstverständlich gar nicht ist...

Donnerstag, 4. Juli 2013

Give A Little Bit... Kranke Commercial-Kacke

Verfasst am gestrigen Mittwochabend: Ich habe gerade eben die neue Werbung der Coca-Cola Kampagne gesehen, bei der ich mich jedes Mal, wenn eine Neue auftaucht, frage ob ich lachen oder weinen soll...

 "Give a little bit, give a little bit of yout love to me" ... Ein verdammter Ohrwurm, perfekt in Szene gesetzt von den Herstellern der dunklen Limonade, die auch schon den Weihnachtsmann erfunden haben. Los ging es mit dem bis heute beliebten "Google Versus"-Spiel das beispielsweise  bezeugt, dass Liebe mehr Hits hat als Hass. Ihr erinnert euch? Fand ich toll...