Wer regelmäßig reinschaut, hat mein Naturell schnell durchschaut. Ich predige von Toleranz und Ehrlichkeit, Menschlichkeit und Empathie, lamentiere über Gerechtigkeit und gehe auf die Straße gegen Faschismus. Ein Gutmensch, Möchtegern-Rebell, eine Linke Zecke, eben Eine von Vielen.
Ich lasse mich leicht mitreißen, wenn ich für etwas brenne und weil mir meine Impulsivität bewusst ist, hab ich mit den Jahren gelernt, dass ich ihr bei meiner Meinungsfindung nicht trauen kann. Dass Wahrheiten manchmal unterschiedliche Blickwinkel haben, deshalb aber nicht weniger wahr sind.
Ein schnell gefälltes Urteil ist meiner Erfahrung nach selten richtig. Und ich bin mir sicher: man muss nicht meine Werte teilen, um selbst schon einmal erlebt zu haben, wie einem die eigene Meinung mit besseren Argumenten und Fakten untermauert, geradewegs um die hochroten Ohren fliegt.
Und dann steht man da, schämt sich vor seinem eigenen Spiegelbild und muss erkennen, dass man falsch lag.
Erinnern wir uns alle ganz kurz zurück an unser Lieblingsjahr, 2020, und an unsere in Stein gemeißelten Ansichten zu Schnutenpullis* und Impfstoffen. Ich kann nur vermuten, wie es euch heute damit geht. Ich für meinen Teil weiß jetzt, dass ich bei Einigem falsch lag. Dass ich bestimmte Entscheidungen heute anders getroffen hätte. Und dass ich mich habe beeinflussen lassen.
Aber heute geht es nicht um Abstandsregelungen und Weltgesundheitsorganisationen.
Heute möchte ich über ein Thema sprechen, dass auf den ersten Blick wenig Interpretationsfreiheit zulässt, auf den Zweiten aber doch diskutabel ist. Eure Meinung interessiert mich brennend.
Allerlei Böses und Besinnliches, rund um Redefreiheit und andere Raritäten. Erfreut Euch an krankhaften Kuriositäten und psychiotischen Phantasien. Everybody's welcome!
Sonntag, 24. März 2024
Darf's ein bisschen Zensur sein?
Denn heute sprechen wir über Zensur.
Montag, 11. Dezember 2023
Warum eigentlich arbeiten?
Ich wollte ohne Umschweife und zu allererst den Bullshit richtig stellen, den ich hier im Blog als jüngeres, fehlbares Ich verzapft hab. Doch mein jugendlicher Leichtsinn kann warten, eure Asozialität ist da definitiv mehr Grund sich hier zu Wort zu melden.
Hatte ich vor wenigen Tagen wirklich noch das First World Problem, mich nicht entscheiden zu können, mit welchen Themen ich anfangen soll, so hat des Deutschen Dummheit mir dies nun ganz souverän abgenommen.
Wir kennen uns schließlich aus mit dem Gefühl, dass uns jemand was wegnimmt. Nicht, dass es berechtigt wäre, denn schließlich haben wir alles was wir brauchen. Aber es könnte ja sein…
Sonntag, 26. November 2023
Da ist man einmal zehn Jahre weg,...
Oh Hallo! Ganz schön staubig hier!
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| Foto by Stefan Baumann |
Ja, es ist eine verdammt lange Zeit vergangen, seitdem ich mich hier niedergelassen und meine mentalen Ergüsse zum Leben erweckt habe. Und es ist so viel passiert! Mit Euch, mit mir, mit der Welt. Hier gleich mein Versprechen: Mein ungefragtes Urteil ist gleich geblieben - ein bisschen zynisch, etwas überzogen, oft weit hergeholt, aber - meiner bescheidenen Meinung nach - unterhaltsamer als ClaireClaraBlingbling beim Unboxing ihrer neuen Menstruationstassen zuzuschauen.
Freitag, 19. September 2014
Party Hard! - Aber Richtig!
Es ist Freitag. Das Wochenende steht vor der Tür
und die Party ruft. Jeder vernimmt diesen Ruf anders intensiv, aber in
einem sind wir uns alle einig: Wir wollen Spaß, Spaß, Spaß und den
schnöden Wochenalltag mit verkrusteten Kaffeebechern
und vollgeschmierten Post-It-Zettelchen hinter uns lassen.
Doch eine spaßige Party sieht für jeden anders aus.
Damit trotzdem jeder kriegt, was er sich für eine unvergessliche Nacht wünscht - manchmal beinhaltet das schlichteweg einen perfekt ausgereiften Filmriss -, gibt es ein paar simple, ungeschriebene Regeln. Da es aber immer wieder Spielverderber, ohne jeden Sinn für illegales Recht und chaotische Ordnung gibt, die selbst dem besten Event einen bitteren Beigeschmack geben, sehe ich es als meine heilige Pflicht, das Offensichtliche zusammenzufassen.
Freitag, 12. September 2014
Blickgeficke Und Fleischbeschauung
Naaaaaa, was habt ihr die vergangenen drei Monate so getrieben? War das ein
genialer Sommer oder was? Ich hoffe, ihr habt ihn genauso genossen wie ich.
Nun, natürlich habe ich meine Zeit nicht nur mit ausgiebigen Sonnenbädern, belebenden Runden im See hinterm Haus und mit Besuchen bei Freunden und Familie gestaltet. Um euch einen adäquaten Einstieg nach der Sommerpause gewährleisten zu können, musste ich euch etwas liefern, dass die üblichen Gepflogenheiten der Raffinerie außen vor lässt. Deshalb habe ich mich in den Dienst der Wissenschaft gestellt, Selbstachtung und Moral über Bord geworfen und auf meinem Stasi-Handy die Dating-App „lovoo“ installiert.
Nun, natürlich habe ich meine Zeit nicht nur mit ausgiebigen Sonnenbädern, belebenden Runden im See hinterm Haus und mit Besuchen bei Freunden und Familie gestaltet. Um euch einen adäquaten Einstieg nach der Sommerpause gewährleisten zu können, musste ich euch etwas liefern, dass die üblichen Gepflogenheiten der Raffinerie außen vor lässt. Deshalb habe ich mich in den Dienst der Wissenschaft gestellt, Selbstachtung und Moral über Bord geworfen und auf meinem Stasi-Handy die Dating-App „lovoo“ installiert.
Mittwoch, 25. Juni 2014
The Future Is Now
Mir wurde gesagt, ich sei zu politisch in letzter Zeit. Und
obwohl es wohl politisch bleiben wird, - ist ja schließlich ziemlich wichtig, und
wenn das Netz an Verschwörungstheoretikern schon überquillt, will ich meinen
Senf auch dazu geben, - richte ich mich natürlich auch immer gern nach der
Leserschaft. Schließlich seid Ihr es, für die ich den ganzen Zirkus hier
veranstalte…
Ich sitze grade in der lokalen Bäckerei und mache
Mittagspause. Für gewöhnlich habe ich ein Buch dabei. Heute sehe ich wieder
einmal wieso: Denn schaue ich einen Tisch weiter, sitzen da drei Mädels im
mittleren Teenageralter, bei Kaffee und Kuchen in netter Runde – und sprechen
kein Wort miteinander. Stattdessen fallen sie alle Drei fast vornüber in ihr
Handy. Entschuldigt, Handy ist ja so 90er, ich meine natürlich die Smartphones.
![]() |
| Quelle: Lachschon.de |
Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich das einmal sage,
aber als wir jung waren… Das liest sich jetzt schon so übelkeiterregend, dass
ich der Delete-Taste nur schwerlich die kalte Schulter zeigen kann… Aber ernsthaft
jetzt: So vor zehn Jahren saßen wir auch so zusammen, doch wir lachten,
weinten, und wenn schon nicht das, so haben wir auf jeden Fall kommuniziert!
Und ja, Handys gab es auch „damals“ schon!
Die einzige Interaktion der drei Damen am Tisch nebenan besteht im gellegentlichen Rumzeigen eines geposteten Bildes oder einer witzigen Nachricht. Da hört es aber dann schon auf.
Die einzige Interaktion der drei Damen am Tisch nebenan besteht im gellegentlichen Rumzeigen eines geposteten Bildes oder einer witzigen Nachricht. Da hört es aber dann schon auf.
Nun fällt es leicht über drei Fremde herzuziehen; sollte man
sich doch erst einmal an die eigene, am Smartphone klebende Nase packen. Ich
komme problemlos ohne klar, so wie wir alle sicherlich, und dennoch habe ich es
immer dabei. Höre ich den Nachrichtenton, juckt es direkt in den Fingern. Habe
ich einen neuen Blog gepostet, schaue ich immer wieder, wem er gefiel und wem
nicht. Kommt die beste Freundin aus der Reha, werden Stunden damit verbracht,
Fotos und Nachrichten auf dem Handy anzuschauen. Was dagegen hilft? Außer dem echten
Interesse an seinen Mitmenschen wahrscheinlich nichts. Oder wie seht ihr das?
Mittwoch, 4. Juni 2014
Glaubst Du Noch Oder Hast Du Schon Begriffen?
Ich weiß, in letzter Zeit geht nicht viel in der Raffinerie –
und wenn doch, dann sind die Posts stets mit einem politischen Touch versehen. Aber
dieser Touch ist zur Zeit eben einfach wichtig, besonders für jene, die sich überhaupt
nicht für Politik interessieren. Hier für zwischendurch also ein Aufruf an
euren Sinn für Wahrheit und Gerechtigkeit…
Ich und viele andere
rufen hiermit ins Bewusstsein, dass wir in einer propagandaverseuchten
Medienlandschaft gefangen sind, die sich gerade mit Siebenmeilenschuhen auf
den Weg Richtung Krieg und Zerstörung begibt. Wie schon im letzten Post, ist die Krise in der Ukraine das beste Beispiel. Deshalb unser Appell:
Ich und viele andere
rufen hiermit ins Bewusstsein, dass wir in einer propagandaverseuchten
Medienlandschaft gefangen sind, die sich gerade mit Siebenmeilenschuhen auf
den Weg Richtung Krieg und Zerstörung begibt. Wie schon im letzten Post, ist die Krise in der Ukraine das beste Beispiel. Deshalb unser Appell:
Bildet euch eure Meinung selbst und vertraut dabei nicht auf
die so genannten „Mainstream-Medien“.
Für jeden, der die ganze Diskussion nicht
wirklich mitbekommen hat, weil besagte Medien sie natürlich auch mit keinem
Wort erwähnen, stellt sich dabei die Frage: Wer sind denn eigentlich diese
Mainstream-Medien? Die Bild? RTL und die Fraktion Asi-TV? Der Stern? Oder
vielleicht auch Die Zeit? Der Focus und der Spiegel? Die Öffentlich
Rechtlichen? Jene, die mit Unabhängigkeit und investigativem Journalismus werben? Ich sage euch, sie sind es alle!
Dienstag, 8. April 2014
Der Krim City Shuffle
In den vergangenen zwei Monaten, in denen es in der Raffinerie still
blieb, ist eine ganze Menge in der Welt passiert. So viel, dass ich mich wie
erschlagen fühlte, kaum in der Lage irgendwo anzufangen. Doch wie sagte einst
eine sehr geschätzte Freundin? Manchmal lohnt es sich die Klappe zu halten
und zu beobachten. Denn wer geduldig ist, sieht vielleicht, dass sich der
Kreis immer irgendwo schließt. Und so ergibt alles plötzlich einen Sinn... -
zumindest für mich.
Während ich noch von parteipolitischen Pornoreferenzen mit großem Herz für Kinder paralysiert war, entwickelte sich hinter den Kulissen bereits der Auftakt für einen perfekten Kansas City Shuffle*.
In der Hauptrolle: Wladimir Putin. In der unterschätzten Nebenrolle: die Ukraine. Regie: Amerika... Entschuldigung, die Vereinten Nationen. Die Handlung: Jaaa, das ist irgendwie gar nicht so klar...
Und während sich alle Welt darüber das Maul zerreißt, ob es der, die oder das Krim heißt, haben nur die wenigsten den Durchblick, worum es eigentlich geht. Hier also eine 'kurze' Zusammenfassung:
Während ich noch von parteipolitischen Pornoreferenzen mit großem Herz für Kinder paralysiert war, entwickelte sich hinter den Kulissen bereits der Auftakt für einen perfekten Kansas City Shuffle*.
In der Hauptrolle: Wladimir Putin. In der unterschätzten Nebenrolle: die Ukraine. Regie: Amerika... Entschuldigung, die Vereinten Nationen. Die Handlung: Jaaa, das ist irgendwie gar nicht so klar...
Und während sich alle Welt darüber das Maul zerreißt, ob es der, die oder das Krim heißt, haben nur die wenigsten den Durchblick, worum es eigentlich geht. Hier also eine 'kurze' Zusammenfassung:
Freitag, 10. Januar 2014
Massenhass VS Gottesliebe
Mit Andersgläubigen über Religion zu sprechen, ist meistens ein Fass ohne Boden, bei dem es früher
oder Später zu Streit kommt. Auf globaler Ebene nennt sich dieser Streit dann Krieg. Religion als Grund für Kriege zu nutzen, ist meiner Meinung nach absoluter Humbug und lediglich Mittel zum Zweck. Die Aufgeklärten unter uns wissen, dass es dabei für gewöhnlich nicht darum geht, ob wir die geistliche Führung Gott, Göttin, Allah, Buddha oder Odin nennen. Es geht viel mehr um territoriale Machtkämpfe, um Bodenschätze oder ganz simpel - um Geld.
Dennoch generiert eine religiöse Anhängerschafft oftmals das ultimative Feindbild. Und über dieses Feindbild möchte ich heute raffinerieren. An dieser Stelle möchte ich kurz klarstellen, dass ich selbst weder Christ noch Moslem o.Ä. bin und an Dinge glaube, die hier definitiv nicht reinfallen.
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| Man muss nicht gläubig sein, um die Kalligraphie schön zu finden |
Dennoch generiert eine religiöse Anhängerschafft oftmals das ultimative Feindbild. Und über dieses Feindbild möchte ich heute raffinerieren. An dieser Stelle möchte ich kurz klarstellen, dass ich selbst weder Christ noch Moslem o.Ä. bin und an Dinge glaube, die hier definitiv nicht reinfallen.
Montag, 23. Dezember 2013
A-A Im Kopf
Nachdem ich mich über das übelkeiterregende Desinteresse der Allgemeinheit gegenüber der NSA-Abhör-Affäre ordentlich aufgeregt habe, wird es mal wieder Zeit für etwas Seichtes.
Da braucht es keine langen Einleitungen: Ich spreche von der NPD.
Har-har, Brüller oder? Nicht? Okay, ich versuche alles an Seriösität zu mobilisieren, was ich für so einen stupiden Kackhaufen aufbringen kann. Aber ihr seht schon jetzt: Ohne Berserker-Flame-Mod wird es echt schwierig für mich. Ich bitte deshalb an dieser Stelle alle rechten Bazillen sich zu verpissen und für alle, die versuchen keine Gedankenenergie an das braune Pack zu verschwenden: Weiterlesen lohnt sich nicht!
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Udo Pastörs
Donnerstag, 19. Dezember 2013
Weckruf
Es ist kaum ein halbes Jahr her, dass Edward
Snowden von den Amerikanern zum Staatsfeind Nummer Eins und von Uns, -
damit meine ich mich und eigentlich auch Euch, - zum letzten Held
unseres Zeitalters ernannt wurde. Denn er machte uns aufmerksam
auf das, was wir eigentlich längst wussten: Big Brother is watching
you….
Nachdem die Medien Snowdens Heldentat, seine Suche
nach Asyl und seine transsexuelle
Selbstfindung ordentlich ausgeschlachtet hatten, war er als Person
schnell kalter Kaffee. Und die Spionageaffäre der NSA?
Zuerst gaben wir uns überrascht, dann empört und
schließlich wieder gelangweilt. Wir ziehen die Verletzung unserer
Privatsphäre ins Lächerliche und machen uns lustig über den letzten
Volkshelden seit Mandelas Tod. Und wieso tun wir das?
Nun, die Antwort ist weniger wichtig. Zumindest so lange sich nicht die richtigen Leute die richtigen Fragen stellen. Bei mir persönlich ist es unlustigerweise sogar so, dass gerade aufgeklärte Freunde immer wieder mit Sätzen wie: „Ich habe ja nichts zu verbergen, du etwa?“
oder „Was nützen denen schon meine Daten?“ kommen. Nun, das sind zwar nicht die richtigen Fragen...doch euch zu Liebe...
Also bitte, wollt ihr mich verarschen? Jeder hat
etwas zu verbergen. Jeder. Auch Du und ich. Meine Güte, und selbst wenn nicht! Darauf kommt es doch überhaupt nicht an! Anstatt darüber nachzudenken, ob der Einzelne eine
weiße Weste hat oder nicht, sollten wir schon aus Prinzip auf die
Barrikaden gehen!
Hallo? Die horchen uns aus! Und warum? Nur weil sie’s
können?
Dienstag, 17. Dezember 2013
Stellung Halten!
Heut' bin ich mal ganz leger in Shorts und ungekämmt unterwegs. Auf dem Weg nach draußen, um den Müll raus zu bringen, hab' ich nicht mal meine Tasche Grammatik dabei...
An erster Stelle muss ich mich kurz entschuldigen: Einen ganzen Monat habe ich euch warten lassen, länger sogar noch. Das hängt nicht damit zusammen, dass ich nichts zu sagen habe - ganz im Gegenteil. Ich hab' sogar jede Menge Posts in der Schublade liegen, die sind allerdings noch nicht fertig raffineriert.
Hier zum anfixen aber eine kurze Vorschau: Wir haben unter anderem eine Spielerezension, der finale Part meiner Kurzgeschichte zur Zombie-Apokalypse liegt in den letzten Wehen und ein allgemeines Herziehen über - natürlich - alle anderen, ist auch mal wieder dabei...
An erster Stelle muss ich mich kurz entschuldigen: Einen ganzen Monat habe ich euch warten lassen, länger sogar noch. Das hängt nicht damit zusammen, dass ich nichts zu sagen habe - ganz im Gegenteil. Ich hab' sogar jede Menge Posts in der Schublade liegen, die sind allerdings noch nicht fertig raffineriert.
Hier zum anfixen aber eine kurze Vorschau: Wir haben unter anderem eine Spielerezension, der finale Part meiner Kurzgeschichte zur Zombie-Apokalypse liegt in den letzten Wehen und ein allgemeines Herziehen über - natürlich - alle anderen, ist auch mal wieder dabei...
Montag, 28. Oktober 2013
Samhain - Oder: Das Ende Ist Nah
Etwas theatralischer Titel, ich weiß, aber das Jahr neigt sich für mich dem Ende zu. Ein Grund mehr einen ganz persönlichen und melancholischen Blick zurückzuwerfen und gleichzeitig erleichtert aufzuatmen. Denn ich nehme Samhain*, besser bekannt als Halloween, zum Anlass um auf ein besseres, neues Jahr zu hoffen.
Es ist so verdammt viel passiert in den vergangenen zwölf Monaten. Natürlich, bei jedem von uns ist es das auf die eine oder andere Weise. Ich hätte aber nichts gegen etwas weniger Auf und Ab gehabt, wäre auch mit weniger Stress und Ärger zufrieden gewesen und hätte die wirklich schönen Momente des vergangenen Jahres länger genießen wollen... Aber das Leben ist weder Ponyhof noch Wunschkonzert und so müssen wir uns wohl mit dem arrangieren, was war, ist und sein wird.
Es ist so verdammt viel passiert in den vergangenen zwölf Monaten. Natürlich, bei jedem von uns ist es das auf die eine oder andere Weise. Ich hätte aber nichts gegen etwas weniger Auf und Ab gehabt, wäre auch mit weniger Stress und Ärger zufrieden gewesen und hätte die wirklich schönen Momente des vergangenen Jahres länger genießen wollen... Aber das Leben ist weder Ponyhof noch Wunschkonzert und so müssen wir uns wohl mit dem arrangieren, was war, ist und sein wird.
Montag, 7. Oktober 2013
Zeitvertreib: Britisches Fernsehn
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| © Roxx |
Nicht viel, ehrlich gesagt. Beschönigen wir es und nennen es eine kreative Schaffenspause. Sind wir realistisch, ist es eher so, dass der große Haufen unsortierten Miefs in meinem Kopf einen stetig steigenden Vakuumcharakter erzeugt. Ihr wisst nicht was ich meine? Gut, ich nämlich auch nicht...
Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie ich das in Worte mit gewissem Unterhaltungswert zusammenfassen kann (Ich versuche schnell es zu zeichnen). Und da ich mich nicht in der Lage fühle, euch etwas Gescheites über mich selbst zu erzählen, ohne euch oder mich in Depressionen zu stürzen, beschränke ich mich darauf, euch die Dinge zu empfehlen, die mir die vergangenen Tage halfen die Zeit totzuschlagen: Fernsehen!
Nein, stimmt nicht. Ich gucke niemals Fernsehen, solange ich das Internet habe. Weiter darauf eingehen möchte ich nicht. Die NSA liest ja schließlich überall mit, und ich will niemanden zu irgendwas anstiften...
Mittwoch, 18. September 2013
EmKa Tagged Me
Nachdem ich jetzt endlich kapiert habe wie es geht - die gute EmKa war da sehr geduldig mit mir - freue ich mich sehr euch mitteilen zu dürfen, dass diese bunte Dame mich in eine Art Blog-Kettenbrief verwickelt hat. Das ist natürlich schonmal eine große Ehre, für die ich an dieser Stelle nochmal ganz fett Danke sage.
Das Prinzip des Kettenbriefs fand ich immer schon ziemlich bescheuert, muss ich gestehen. Das hat sich wahrscheinlich irgendwann ein arbeitsloser Postbote ausgedacht...
Aber das hier ist etwas anderes, es fördert unbekanntere Blogger, und da ich ja selbst zu diesen gehöre, unterstütze ich natürlich wo ich kann.
So funktionierts: EmKa hat mich in ihrem Beitrag getagged und mit elf Fragen ausgestattet, die ich nun hier beantworten darf. Ist dies vollbracht, tagge ich zehn weitere Blogger mit weniger als 200 Followern und stelle diesen dann elf Fragen, die aus meiner Feder stammen. Wenn man es dann kapiert hat, eigentlich also eine ganz einfache Sache.
Das Prinzip des Kettenbriefs fand ich immer schon ziemlich bescheuert, muss ich gestehen. Das hat sich wahrscheinlich irgendwann ein arbeitsloser Postbote ausgedacht...
Aber das hier ist etwas anderes, es fördert unbekanntere Blogger, und da ich ja selbst zu diesen gehöre, unterstütze ich natürlich wo ich kann.
So funktionierts: EmKa hat mich in ihrem Beitrag getagged und mit elf Fragen ausgestattet, die ich nun hier beantworten darf. Ist dies vollbracht, tagge ich zehn weitere Blogger mit weniger als 200 Followern und stelle diesen dann elf Fragen, die aus meiner Feder stammen. Wenn man es dann kapiert hat, eigentlich also eine ganz einfache Sache.
Mittwoch, 11. September 2013
As Time Goes By...
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| Wir stecken unseren Planete in einen Zeitplan mit Verfallsdatum. |
So sehr wir uns auch dagegen wehren, wir hängen alle irgendwie drin, im Sumpf aus Macht und Gier. Und bis ich vor einiger Zeit eine besondere Zeit mit einem besonderen Menschen verbringen durfte, war bei diesem Zwiegespräch mit mir selbst oder auch mit anderen, Geld immer der Ursprung allen Übels. Ich dachte stets, wer auch immer die erste Art Zahlungsmittel 'erfunden' hat, der hat den Verfall gepflanzt. Denn Geld ist Macht und Macht verdirbt den Charakter. Eine simple Gleichung mit einfacher Lösung... oder?
Ja, zumindest bis zu dieser Nacht. Da wurde uns im Gespräch klar, ganz plötzlich und ohne, dass wir unsere Gedankengänge in diese Richtung gezwungen hätten - es ergab sich schlichtweg so -, dass es gar nicht das Geld ist, das niemals hätte erfunden werden dürfen.
Nein, es ist die Zeit.
Sonntag, 1. September 2013
That Girl's Got Nuts
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| Das Beste im Sommer: Der See hinterm Haus |
Donnerstag, 22. August 2013
Eine Hymne auf das Buch vom Phantom der Phantasie
Es ist mir eine besondere Freude, ein neues Mitglied im abstrusen Rotlicht der Roxx'schen Raffinerie begrüßen zu dürfen: Please give a warm welcome to Le Main!
Wir sind literarisch schon so manchen Weg zusammen gegangen, weshalb ich mir sicher bin, er wird hier besonders gut reinpassen. Auch wenn wir ähnlich ticken, wird er euch ganz neue Ansätze aufzeigen, neue und ganz andere Geschichten verfassen und seine natürlich etwas verkorkste Meinung zum Besten geben. Gleich zu Beginn tut er das, was er am besten kann: Euch sagen, was gut ist! Enjoy!
Wir sind literarisch schon so manchen Weg zusammen gegangen, weshalb ich mir sicher bin, er wird hier besonders gut reinpassen. Auch wenn wir ähnlich ticken, wird er euch ganz neue Ansätze aufzeigen, neue und ganz andere Geschichten verfassen und seine natürlich etwas verkorkste Meinung zum Besten geben. Gleich zu Beginn tut er das, was er am besten kann: Euch sagen, was gut ist! Enjoy!
„So fängt die Geschichte an…“
...der wohl einschlägigste Satz des Buches Die Stadt der träumenden Bücher von
Walter Moers.
Walter Moers: das Phantom
der Schreiberlinge! Wer ist er, wie sieht er aus, gibt es ihn
wirklich oder ist er doch nur fiktiv und ein ganz anderer? Eine
interessante Frage über die man sich auslassen könnte, aber viel
interessanter ist die phänomenale Welt Zamonien, die er, wer auch
immer er ist, geschaffen hat.
Seitdem ich dieses Buch
gelesen und gehört habe, habe ich mir geschworen, deutsche
Schriftsteller nie wieder zu unterschätzen. Wir können vielleicht
keine Filme machen, aber schreiben, das können wir!
Montag, 5. August 2013
Meine Lieblingsmenschen...
Freund, der: Substantiv, maskulin; 1. Person,
die einer anderen in Freundschaft verbunden ist, ihr nahesteht;
2. Person,
mit der eine Frau oder ein Mann befreundet ist [und mit der sie oder
er zusammenlebt]; 3. a) Person,
die etwas Bestimmtes besonders schätzt; b) Person,
die etwas besonders unterstützt oder fördert; c)Gesinnungsgenosse,
Parteifreund o. Ä.
So steht er im Duden, so existiert er
seit Anbeginn der Zeit; jeder hat einen – und wenn er auch nur
imaginär ist; keiner möchte auf ihn verzichten, denn jeder braucht
ihn: einen Freund.
Wie wichtig er ist und inwiefern er
sich definiert, hat sich mir erst kürzlich wieder gezeigt und an
erster Stelle möchte ich dazu sagen: Kein Mann dieser Welt hat es
bisher geschafft mich so sehr zu enttäuschen, wie ein Freund, der
seinem Titel nicht gerecht wird.
Und da wären wir schon bei der Krux an
der Geschichte: Für jeden definiert sich ein Freund anders, für
jeden hat er einen anderen Stellenwert.
An dieser Stelle möchte ich euch von
meinen Freunden erzählen. Nur ein paar schlichte Worte, doch jeder
soll wissen, wie viel sie mir bedeuten. Und vor allem möchte ich,
dass ihr wisst, wie Freunde sein können, wenn man das große Glück
hat, sie zu finden – ich habe nämlich gerade erst wieder gesehen,
dass das alles so selbstverständlich gar nicht ist...
Donnerstag, 4. Juli 2013
Give A Little Bit... Kranke Commercial-Kacke
Verfasst am gestrigen Mittwochabend: Ich habe gerade eben die neue Werbung der Coca-Cola Kampagne gesehen, bei der ich mich jedes Mal, wenn eine Neue auftaucht, frage ob ich lachen oder weinen soll...
"Give a little bit, give a little bit of yout love to me" ... Ein verdammter Ohrwurm, perfekt in Szene gesetzt von den Herstellern der dunklen Limonade, die auch schon den Weihnachtsmann erfunden haben. Los ging es mit dem bis heute beliebten "Google Versus"-Spiel das beispielsweise bezeugt, dass Liebe mehr Hits hat als Hass. Ihr erinnert euch? Fand ich toll...
"Give a little bit, give a little bit of yout love to me" ... Ein verdammter Ohrwurm, perfekt in Szene gesetzt von den Herstellern der dunklen Limonade, die auch schon den Weihnachtsmann erfunden haben. Los ging es mit dem bis heute beliebten "Google Versus"-Spiel das beispielsweise bezeugt, dass Liebe mehr Hits hat als Hass. Ihr erinnert euch? Fand ich toll...
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